Ratgeber

Akne

Akne alles, was Sie wissen müssen

Die verschiedenen Stadien plus Tipps: Was hilft gegen Pickel?

“Akne kann in jedem Alter sehr belastend wirken: Wenn die Haut plötzlich verrückt zu spielen scheint und sich Mitesser und Pickel bilden, ist der Leidensdruck hoch. Aber wer Akne verstehen lernt und mit System behandelt, kann fast ohne Symptome leben.”

DIE MARKE Eau thermale Avène

Cleanance - Gesichtspflege für unreine Haut & Akne | Eau Thermale Avène
1. Akne ist eine häufige Hauterkrankung
2. Ein häufiges Missverständnis: Mangelnde Pflege ist nicht die Ursache
3. Die unterschiedlichen Ausprägungen von Akne
4. Was hilft gegen Pickel?
5. Fragen & Antworten rund um das Thema Akne

Akne ist eine häufige Hauterkrankung

Weltweit sind weit mehr als die Hälfte der Mädchen und Jungen von Akne betroffen1. Meist treten die ersten lästigen Pickel der Hautkrankheit zu Beginn der Pubertät auf. In dieser Zeit werden vermehrt männliche Geschlechtshormone gebildet, die sogenannten Androgene. Sie sorgen dafür, dass aus Jungen Männer und aus Mädchen Frauen werden. 
Auch die Haut verändert sich und bildet mehr Talg als zuvor. Diese Talgüberproduktion ist ein idealer Nährboden für Bakterien wie das Propionibacterium acnes. Die Talgdrüsen entzünden sich, schwellen an und werden rot – der Beginn von Akne.

Ein häufiges Missverständnis: Mangelnde Pflege ist nicht die Ursache.

Akne hat nichts mit mangelnder Reinlichkeit und fehlendem Waschen zu tun: Sie entsteht nicht durch Schmutz von außen, sondern durch Talg und Bakterien in der Haut. Dennoch ist eine spezielle Reinigung und Pflege der betroffenen Areale, beispielsweise mit der Pflegelinie Avène Cleanance, eine wichtige Maßnahme, um das Hautbild zu verbessern.
 
Akne: die verschiedenen Stadien
 

Hyperseborrhoe


In diesem ersten Stadium der Akne führt die erhöhte Talgproduktion zu glänzender Haut und kleineren Hautunreinheiten, vor allem in der T-Zone, das heißt auf Stirn, Nase und Kinn. Talg an sich ist sehr wichtig für eine gesunde Haut. Er bewahrt die Feuchtigkeit und hält sie geschmeidig und elastisch. Eine übermäßige Talgproduktion allerdings ist die Vorstufe jeder Akneform.



 

Nichtentzündliche Akne


Das zweite Stadium der Akne kennzeichnet sich durch das Symptom der Mitesser, sogenannte Komedonen. Wenn sich zu viel Talg in den Drüsen ansammeln kann, verstopfen sie. Er kann nicht mehr abfließen und sammelt sich stattdessen in der verstopften Pore. Der Beginn eines Mitessers. Mitesser können entweder unter der Haut liegen und als geschlossene Variante sichtbar sein, oder sich als offene Mitesser an der Luft dunkel färben (sogenannte schwarze Komedonen).

Entzündliche Akne


Durch die starke Vermehrung eines bestimmten Bakteriums, des Cutibakterium acnes (C.acnes), kommt es im dritten Stadium der Akne zum Bruch der Haarfollikel in der Dermis. Die Haut entzündet sich und beginnt zu eitern. Es entstehen rote Unreinheiten und Pusteln.

 

Nodulozystische Akne


Das schwerste Stadium der Akne führt zu großflächigen Schwellungen und starken Entzündungen der Talgdrüsen. Auf der Haut zeigen sich dicke, rote Areale und nässende Knoten. Im schlimmsten Fall weitet sich die Hautkrankheit aus und bildet knotige Entzündungen, Fisteln und Zysten aus.

Die unterschiedlichen Ausprägungen von Akne

Die bekannteste Form der Akne ist die Acne vulgaris. So nennen Hautärzte und Mediziner die allgemein typische Akneart, die sich oft in Gesicht, Nacken, Dekolleté, auf Rücken, Oberarmen und Schultern zeigt. Es gibt jedoch verschiedene Ausprägungen der Hautkrankheit, die durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet ist.
 

Die beginnende Akne: Acne comedonica


Bei dieser leichtesten Form der Akne bilden sich offene und geschlossene Mitesser (Komedone) im Gesicht. Man erkennt sie an den kleinen Erhebungen mit jeweils entweder schwarzen oder auch weißen Punkten. Bei vereinzelten Mitessern kann es zu Entzündungen kommen, die sich dann durch rote, geschwollene Knötchen bemerkbar machen.
 

Die mittelschwere Akne: Acne papulopustulosa


Mehren sich die entzündeten Papeln und Pusteln, spricht man von Acne papulopustulosa. In diesem Stadium gilt es mittels einer passenden Therapie der beginnenden Hautkrankheit entgegenzuwirken, um eine eventuelle Narbenbildung zu verhindern.


 

Die schwere Akne: Acne conglobata


Die Acne conglobata zählt bereits zu den schwereren Formen der Krankheit. Die Haut zeigt viele entzündliche Knötchen, Abszesse und Krusten. Besonders Männer sind von dieser Form der Akne häufig betroffen. Erfolgt bei der Acne conglobata keine richtige Behandlung, bleiben häufig tiefe Narben zurück.
 

Ein Sonderfall: Acne fulminans


Acne fulminans ist eine besonders stark ausgeprägte Form der Hautkrankheit und bildet eine eigene Form der Akne aus, die einer anderen Behandlung bedarf als beispielsweise die Acne conglobata. Patienten mit Acne fulminans leiden häufig unter zusätzlichen körperlichen Beschwerden wie Fieber sowie entzündeten Gelenken und Nieren. Im schlimmsten Fall können befallene Hautbereiche absterben.

Was hilft gegen Pickel?

Unabhängig vom Stadium Ihrer Akne sind regelmäßige Arztkontrollen und eine geeignete Medikation für eine erfolgreiche Aknebehandlung essenziell. Doch was hilft gegen Pickel sonst noch?


Natürlich können Sie auch selbst viel tun, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und Ihre Aknebehandlung zu unterstützen. Die wichtigsten Faktoren sind eine geeignete Hautreinigung und -pflege, zum Beispiel mit der Pflegeserie Cleanance von Avène.

Für eine ganzheitliche Aknebehandlung und Pflege von Akne im Gesicht, Akne auf dem Rücken oder fettiger Haut, ist es wichtig, den eigenen Lebensstil zu hinterfragen.
Das gilt nicht nur für junge Menschen in der Pubertät, sondern auch für von Akne betroffene Erwachsene. Mit einer natürlichen und ausgewogenen Ernährung schaffen Sie die Voraussetzung für ein verbessertes Hautbild. Außerdem ist es wichtig, Sonneneinstrahlung und Stress zu vermeiden. Ergreifen Sie frühzeitig die verschiedenen Maßnahmen, lässt sich die Entstehung von Pickelmalen vermeiden. Auch der Einsatz von Make-up und Korrekturstiften hilft bei Pickeln, das Lebensgefühl zu verbessern.

Fragen & Antworten rund um das Thema Akne

Welche Arten der Akne gibt es?


Je nach Ausprägung unterscheidet die Dermatologie drei Arten, plus verschiedene Sonderformen der Akne. Nur leicht entzündlich zeigt sich die Acne comedonica. Eitrig und entzündlich erscheint das Hautbild bei der Acne papulopustulosa, die dritte Art ist die Acne conglobata mit großen Papeln, Pusteln und Knoten. 
 
 

Warum trifft Akne besonders oft junge Menschen?


Etwa ab dem 11. Lebensjahr wird das männliche Hormon Testosteron freigesetzt. Nicht nur bei Jungs, auch bei Mädchen. Testosteron sorgt für eine vermehrte Produktion von Talg. Ist die Pore verstopft, kann der Talg nicht mehr abfließen. Das Resultat: Fettige Haut, fettige Haare und Pickel.
 
 

Wie lange dauert Akne?


Die Hauterkrankung Akne kennt akute und chronische Verläufe – je früher die passende Hautpflege zum Einsatz kommt und eine ärztliche Akne-Behandlung erfolgt, desto erfolgreicher lassen sich langfristige Schäden wie Narbenbildung vermeiden.
 
 

Welcher Arzt kann bei Akne helfen?


Bei leichter Akne und akuten Beschwerden kann der Hausarzt als erster Ansprechpartner dienen. Für die weiterführende Therapie sollte dieser den Patienten zum erfahrenen Dermatologen überweisen. Sie können auch direkt einen Hautarzt konsultieren, der idealerweise auf Akne spezialisiert sein sollte.
 
 

Was tun bei leichter bis mittelschwerer Akne?


Als Ergänzung zur ärztlichen Therapie der leichten bis mittelschweren Form der Akne können Sie Ihre Pflegelinie an den Bedürfnissen Ihrer Haut auswählen, zum Beispiel Cleanance von Avène. Geben Sie Ihrer Haut Zeit sich an die neue Pflege zu gewöhnen und vermeiden Sie den häufigen Wechsel von Produkten.
 
 

Was hilft bei schwerer Akne?


Schwere Akne sollte in enger Absprache mit dem Arzt behandelt und gepflegt werden.
 
 

Gibt es bestimmte Reinigungsempfehlungen bei Akne?


Das regelmäßige und schonende Waschen bei Akne unterstützt die Haut. Verwenden Sie sehr reichhaltige Waschstücke oder seifenfreie Reinigungsgels. Zur täglichen Make-up-Entfernung empfiehlt sich eine sanfte Reinigung. Eine übermäßige und unpassende Pflege kann die Haut hingegen zusätzlich irritieren.
 
 

Eignet sich Make-up bei Akne?


Make-up ist für viele Patienten mit Akne eine Möglichkeit, ihr Hautbild ebenmäßiger erscheinen zu lassen. Nicht komedogene Produkte sind hier die beste Wahl. Wenn Sie kleinere Narben abdecken möchten, eignen sich die Abdeckprodukte von Avène besonders gut. Erfahren Sie hier mehr zum Make-up bei Akne.
 

Meine Akne verschlimmert sich trotz der Verwendung von Avène-Produkten. Wieso?


In Einzelfällen ist das anfangs möglich. Mitesser oder Papeln gehen in eitrige Pusteln über und heilen erst dann ab. Dieses „Aufblühen“ ist Teil des normalen Heilungsprozesses – die Haut klärt sich. In drei bis fünf Wochen sollte eine Besserung eintreten.
 
 

Warum enthält eine fettfreie Emulsion Lipide?


Viele Anwender halten Lipide für Fette und deshalb für ungeeignet für unreine Haut. Tatsächlich gibt es neben fetthaltigen Lipiden wie pflanzlichen Fetten (zum Beispiel Sheabutter) auch fettfreie Lipide. Dazu gehören unter anderem hautverträgliche und reizfreie neutrale Silikone. Sie wirken vor allem feuchtigkeitsspendend und atmungsaktiv.
 
 

Was sind Fisteln?


Eine Fistel ist eine röhrenförmige Verbindung zwischen zwei Organen. An der Hautoberfläche ist sie als kleiner Punkt zu sehen und wird deswegen schnell mit einem Pickel verwechselt. Der Unterschied: Aus einer Fistel tritt im Gegensatz zu einem Pickel immer wieder neuer Eiter aus.
 
 

Ein schwarzer Mitesser – ist das Schmutz?


Nein: Pickel erscheinen weiß, wenn sie geschlossen sind, und mit schwarzem Punkt, wenn sie offen sind (Mitesser). Der dunkle Punkt entsteht dabei als Reaktion des Talgs mit der Luft und durch Einlagerung des Hautfarbstoffs Melanin. Es handelt sich also nicht um Schmutz.
 
 

Verursachen Schokolade oder Wurstwaren Akne?


Akne wird nicht durch bestimmte Nahrungsmittel verursacht. Wer sich maßvoll und ausgewogen mit viel frischem Gemüse und zuckerarmem Obst ernährt, schafft damit die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit und einen ausbalancierten Hormonhaushalt. Lesen Sie hier mehr zum Thema.
 
 

Wie wirkt sich Sonneneinstrahlung auf Akne aus?


Die Sonne scheint Akne positiv zu beeinflussen – doch das ist lediglich ein optischer Effekt. Stattdessen drohen unansehnliche, bleibende bräunliche Flecken oder Mikrozysten. Übermäßige UV-Strahlung schadet der Haut langfristig. Vorsicht auch bei einer Aknebehandlung: Einige Medikamente vertragen sich nicht mit der Sonne. Erfahren Sie mehr.
 
 

Was tun bei Aknenarben?


Bei Narben, die Akne hinterlassen hat, hilft die passende Pflege wie Cleanance Women von Avène das Hautbild zu regenerieren und die Hautoberfläche zu glätten. Bei regelmäßiger Anwendung über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten wird das Hautbild ebenmäßiger und glatter. Erfahren Sie mehr zum Thema Pickelmale.
 
 

Worauf muss ich bei unreiner Haut besonders achten?


Verzichten Sie besser darauf, Pickel und Mitesser selbst auszudrücken! Die empfindliche Haut kann daraufhin neue Pickel, Entzündungen und Narben bilden. Die Akne-Behandlung gehört daher in professionelle Hände.
 

1Ghodsi SZ, Orawa H, Zouboulis CC. Prevalence, severity, and severity risk factors of acne in high school pupils: A community-based study. J Invest Dermatol. 2009; 129: 2136-41.

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