av_eczema-psoriasis_nuque_dos_1x1
Inhalt

Anti-Aging

Wie Anti-Falten-Maßnahmen und glättende Pflege die Haut strahlen lassen

Anti-Aging kann Sie dabei unterstützen, den jugendlichen Glow Ihrer Haut zu bewahren. Laufen ihre Regenerationsprozesse in jungen Jahren noch auf Hochtouren, nimmt nicht nur die Regenerationsfähigkeit der Haut mit steigendem Lebensalter ab: Auch die körpereigenen Strukturproteine werden abgebaut – das Gerüst unseres Gesichts verliert an Halt. Wann sich in Folge die ersten Falten zeigen, ist bei jedem Menschen anders. Mit einem achtsamen Lebensstil und hochwertiger Pflege lassen sich Alterserscheinungen oft hinauszögern. Denn äußere Prozesse beeinflussen beispielsweise, wie effektiv sich die Hautzellen erneuern können. Hier können Sie nachlesen, wie Sie Anti-Aging ganz einfach in Ihren Alltag integrieren.

Wann Hautalterung beginnt und wo Anti-Aging ansetzt

Mit zunehmendem Lebensalter verliert die Haut an Volumen und Elastizität. Bereits ab 25 Jahren beginnt sich die Hautstruktur zu verändern: Die Hautzellen sind weniger aktiv, die Fettschicht nimmt ab, kollagene und elastine Fasern im Hautinneren werden abgebaut. Anti-Aging setzt daher auch auf Kollagen gegen Falten, beispielsweise in Form von Cremes oder Nahrungsergänzungsmitteln. Auch andere Prozesse tragen zur Veränderung der Spannkraft bei: Schweiß- und Talgdrüsen versorgen die Zellen mit weniger Sauerstoff und Nahrung aus dem Blut. Also wird die Haut dünner, trockener, hält die Feuchtigkeit nicht mehr so gut und büßt ihre Elastizität ein.

Erste Anzeichen für das Einsetzen der Hautalterung sind feine Linien und Mimikfältchen um die Augen herum, die sich später auch im Bereich der Lippen abzeichnen. Im Alter von etwa 50 Jahren werden die Falten ausgeprägter, die Haut ist weniger fest, das Gesicht verliert die ausgeprägte Kontur, der Hals wirkt weniger straff.

av_eczema-psoriasis_demangeaisons_froid_1x1

Anti-Aging heißt vorbeugen – Ursachen vorzeitiger Faltenbildung

Der Prozess der Hautalterung ist zum einen genetisch vorgegeben, allerdings nur zu einem relativ geringen Teil von etwa 20 bis 30 Prozent. Zu 70 bis 80 Prozent sind äußere Faktoren daran beteiligt, wenn Alterungserscheinungen frühzeitig auftreten1. Gehen Sie Anti-Aging daher ganzheitlich an: Ein achtsamer und gesunder Lebenswandel unterstützt Sie dabei, die Faltenbildung auszubremsen. So ist vor allem die Sonne für Hautalterung verantwortlich – nicht nur die Sonnenbäder im Urlaub, sondern die alltägliche UV-Belastung, die sich bei Wegen unter freiem Himmel schnell summiert.

Zu den häufigsten Ursachen vorzeitiger Hautalterung zählen:

  • UV-Strahlung – meiden Sie auch das Solarium
  • Alkohol und Nikotin
  • Einseitige, zucker- und salzreiche Ernährung
  • Luftverschmutzung
  • Schlafmangel

1https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/medizin-was-uns-alt-aussehen-laesst/20860790.html

Anti-Aging: Verlangsamte Hauterneuerung anregen

Die natürliche Hauterneuerung verlangsamt sich im Laufe der Lebensjahre. Ihr Ablauf bleibt dabei unverändert: Die Hornschicht aus Hornzellen bildet die Oberfläche der Haut und dient dem Schutz der darunterliegenden Hautschichten. Sie entsteht aus abgestorbenen Zellen (Keratinozyten), die in etwa 20 Lagen wie Steine in einer Mauer aufeinander liegen. Mehr als 90 Prozent der Epidermis besteht aus diesem Zelltyp. In regelmäßigen Zyklen werden die obersten Hornzellen abgestoßen und durch nachrückende Zellen ersetzt. Dieser Zyklus dauert beim erwachsenen Menschen etwa vier Wochen. 

Mit fortschreitendem Alter teilen sich die Keratinozyten immer seltener, alte Hautzellen werden nicht mehr so häufig ausgetauscht. Ein länger glattes und jugendliches Erscheinungsbild zu erhalten ist dennoch möglich, indem die Versorgung der Zellen optimiert, die Hauterneuerung stimuliert und aufpolsterndes Hyaluron zugeführt werden. 

Realistische Erwartungen an Anti-Aging: Falten prägen Gesicht und Körper im Laufe des Lebens, sie gehören zum menschlichen Dasein dazu. Allerdings lassen sich diese Zeichen des biologischen Alters hinauszögern und je nach Faltentiefe optisch kaschieren.

Anti-Falten: Welche Wirkstoffe dermokosmetischer Anti-Aging-Produkte haben nachgewiesene Effekte?

Es gibt zwei Hauptkategorien:

 1: Retinoide (Abkömmlinge von Vitamin A)

Einige Retinoide sind verschreibungspflichtige Medikamente.

Andere wie Retinaldehyd werden als Dermokosmetik eingestuft und sind ohne Verschreibung erhältlich. Durch die physiologische Umwandlung in aktives Vitamin A basierend auf den Bedürfnissen der Haut dringt Retinaldehyd tief in die Haut ein, kurbelt den Zellstoffwechsel an und bringt den Teint zum Strahlen.

2: Hyaluronsäure

Als wichtiger Bestandteil des Hautgewebes wird sie von der Epidermis (Keratinozyten) und der Dermis (Fibroblasten) synthetisiert. Diese Synthese nimmt mit dem Alter ab. Die unterstützende Funktion von Hyaluronsäure ist jedoch entscheidend: Sie sorgt für die Geschmeidigkeit, Elastizität und Hydratisierung der Haut. Heute sind dermokosmetische Produkte erhältlich, um diese Abnahme zu kompensieren, indem sie die Hyaluronsäurekonzentration in der Haut erhöhen.

Anti-Aging-Hautpflege mit Avène

Der Startschuss für Anti-Aging fällt, wenn sich die ersten feinen Fältchen zeigen. Viele Frauen wenden eine Anti-Aging-Creme ab 30 Jahren an. Sie sollte auf die Bedürfnisse der noch jungen Haut abgestimmt sein – wie die antioxidative Pflegeserie A-OXitive von Eau Thermale Avène. Indem sie freie Radikale bekämpft, schützt die Anti-Aging-Creme die Zellen und kann Falten vorbeugen.

Gut zu wissen: Männerhaut altert langsamer – der Grund, warum viele Männer auf Anti-Aging-Creme erst später zurückgreifen.

Starke Falten können mit der Pflegelinie DermAbsolu restrukturiert werden. Pflanzliches Retinol stärkt die Haut und hilft, das Gesicht zu definieren. Ein zusätzliches Serum für reife Haut ist nicht nötig – die konzentrierten Formulierungen verdichten die Haut, um ihre jugendliche Strahlkraft zu erhalten. 

Tipp: Ein regelmäßiges Anti-Aging-Peeling verfeinert das Hautbild zusätzlich. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und lässt die Haut strahlen.

Anti-Aging Gesicht: Aktuelle Techniken in der dermatologischen Chirurgie

Um ausgeprägte Falten unsichtbar zu machen, ist professionelle Unterstützung gefragt. Zu den wichtigsten Techniken der dermatologischen Chirurgie gehören:

  • Peelings in unterschiedlicher Intensität
  • Laserdermabrasion
  • Lichtexposition unterschiedlicher Art, mit Laser und ohne
  • Injektionen mit Fillern: Kollagen oder Hyaluronsäure
  • Botox-Injektionen für tiefe Mimikfalten

Anti-Aging-Checkliste: Wie kann ich Hautalterung vorbeugen?

Präventive Maßnahmen eignen sich sehr gut, um vorzeitige degenerative Prozesse in der Haut zu verlangsamen.

Täglicher UV-Schutz: Einer der Hauptfaktoren für die verfrühte Hautalterung ist die UV-Strahlung. Daher sollten Sie Ihre Haut ganzjährig und täglich vor Sonneneinstrahlung schützen und nach der Reinigung großzügig ein Sonnenschutzprodukt auftragen, beispielsweise die Sonnencreme SPF 50+ von Eau Thermale Avène.

Gut zu wissen:Tagescremes mit Lichtschutzfaktor bieten häufig keinen ausreichenden UV-Schutz, da das Produkt nicht in ausreichender Menge aufgetragen wird.

Nikotin und Alkohol meiden: Schädliche Substanzen im Zigarettenrauch verengen die Blutgefäße – die Haut wird nicht mehr so gut mit Sauerstoff versorgt. Das enthaltene Nikotin schädigt zudem das hauteigene Kollagen. Alkohol erweitert hingegen die Blutgefäße, kann dauerhafte Rötungen im Gesicht verursachen und lässt kleine Äderchen hervortreten. Auch das Bindegewebe leidet unter Alkoholgenuss. Falten können sich aufgrund der austrocknenden Wirkung schneller bilden.

Gut zu wissen: Jeder Zug an einer Zigarette schadet der Haut. Bei Alkohol gelten laut der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) 120 Gramm reiner Alkohol für Männer und 70 Gramm für Frauen pro Woche als risikoarmer Konsum.

Sehhilfe tragen, wenn nötig: Zusammengekniffene Augen, um trotz Sehschwäche das Kleingedruckte ohne Brille lesen zu können, fördern die Bildung von Mimikfalten. Eine Lesebrille kompensiert die Auswirkungen der Alterssichtigkeit..

Gut zu wissen: Entspannte Gesichtszüge sind natürliches Anti-Aging. Sie beugen nicht nur Falten vor, sondern verbessern auch Ihre Ausstrahlung – eine allzu konzentrierte Mimik kann schnell unnahbar wirken. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Gesichtsmuskulatur sich anspannt, lockern Sie diese bewusst, indem Sie die Augenbrauen hochziehen, den Mund weit öffnen und ein paar Grimassen machen.  

Stress reduzieren: Studien deuten darauf hin, dass sich chronischer Stress negativ auf die Zellteilung auswirkt und die Haut älter wirken lässt. Ursache ist die vermehrte Cortisonausschüttung. Der Körper bildet daraufhin Stoffe, die Kollagenfasern angreifen und die Zellstrukturen schädigen.

Gut zu wissen: Regelmäßige Saunagänge tragen nicht nur zur Entspannung bei, sondern helfen der Haut auch, Giftstoffe und Talg auszuschwitzen. Außerdem trainiert die Hitze die Gefäße, was sich positiv auf die Spannkraft auswirken kann.

Fazit: Anti-Aging gelingt, wenn Sie Lebensstil und Hautpflege ganzheitlich anpassen

Wenn Sie einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen möchten, sollten Sie Ihren Lebensstil und Ihre Ernährung unter die Lupe nehmen. Ihre Haut sieht länger jung aus, wenn Sie UV-Licht, Nikotin und Alkohol meiden. Auch Stress oder eine Sehschwäche können sich in Form von Falten zeigen – denn Ihre Mimik trägt dazu bei, dass sich feine Linien zu tiefen Furchen ausprägen. Ergänzt um eine Anti-Aging-Pflege, zeigen präventive Maßnahmen langfristig Wirkung und werden mit schöner und länger jugendlich erscheinender Haut belohnt.

Fragen & Antworten zum Thema Anti Aging

Hat die Menopause einen Einfluss auf die Hautalterung?

In der Menopause endet die Sekretion der Eierstockhormone, auch von Östrogen, das einen positiven Einfluss auf den Hautton und die Hautdicke hat. Daher ist die Menopause ein Hautalterungsfaktor, hat aber weniger Bedeutung als die Sonnenexposition.

Ist Rauchen ein Faktor für vorzeitige Hautalterung?

Es ist bewiesen, dass bei Rauchern Hautveränderungen stattfinden, die zu vorzeitiger Hautalterung in Form von Falten und einem gelblichen Teint führen.

Gibt es Vitamine und Mineralien mit Anti-Aging-Wirkung?

Eine vollwertige und gesunde Ernährung mit viel grünem Blattgemüse, Beerenobst, Tomaten und Karotten verfügt über antioxidative Eigenschaften, die sich günstig auf den Zellstoffwechsel der Haut auswirken können. 

Ist Hautalterung unvermeidlich?

Die genetische Hautalterung ist nicht beeinflussbar. Allerdings lässt sich die vorzeitige Hautalterung mit einfachen Maßnahmen beeinflussen: mit Sonnenschutz, der Vermeidung von Zellgiften wie Nikotin und Alkohol und der passenden Anti-Age-Pflege, zum Beispiel von Avène.

Warum ist es so wichtig, die Haut zu pflegen?

Mit der Zeit verliert die Haut ihre Struktur. Infolgedessen verliert sie schneller Feuchtigkeit, wird empfindlicher und anfälliger für Aggressionen von außen (Wetter, Umweltverschmutzung, ungeeignete Hautpflegeprodukte etc.). Daher ist es notwendig, sie mit den richtigen dermokosmetischen Produkten zu pflegen und ihren beschädigten Hydrolipidfilm wiederherzustellen.

Wozu dient Retinaldehyd in Avène-Produkten?

Entwickelt wurde der patentierte Aktivstoffe in den Laboratoires Dermatologiques Avène. Durch die stabile Vorstufe von Vitamin-A kurbelt er  die Zellerneuerung an und sorgt für die Neubildung von kollagenen und elastinen Fasern. So verbessert Retinaldehyd C. T. Elastizität und Festigkeit des Bindegewebes und erhöht zugleich das Wasserbindevermögen. Die oberste Hautschicht (Epidermis) füllt sich und wirkt vitaler.

Wann Anti-Aging-Produkte verwenden?

Wenn die ersten Anzeichen von Hautalterung zu beobachten sind, ist der richtige Zeitpunkt für Anti-Age-Hautpflege: etwa ab Mitte 20. Spätestens mit 30 Jahren sollten Sie Ihre Haut mit der passenden Pflege nähren, zum Beispiel mit der Pflegelinie A-Oxitive von Eau Thermale Avène. Für reife Haut mit ausgeprägten Falten eignet sich die Linie Physiolift.

Halten Anti-Aging-Lebensmittel wirklich jung?

Anti-Aging-Lebensmittel schaffen gute Voraussetzungen dafür, der vorzeitigen Hautalterung und Entzündungsprozessen im Körper entgegenzuwirken. Ihre antioxidativen und regenerativen Eigenschaften können sich nur dann sichtbar entfalten, wenn Sie sich langfristig vollwertig und ausgewogen ernähren und zusätzlich Sonnenlicht, Nikotin sowie Alkohol meiden.

Zurück nach oben