Ratgeber

Neurodermitis

Neurodermitis Synonym: atopische Dermatitis

Alles über die Krankheit, die Behandlung und die richtige Pflege von Neurodermitis (atopisches Ekzem)

Quälender Juckreiz, Rötungen, überempfindliche Haut … und Schlafmangel. Das sind die Symptome, mit denen sich Neurodermitis-Patienten oft herumschlagen müssen. Wer allerdings die Signale des Körpers deuten lernt und richtig pflegt, kann bald wieder aufatmen.

DIE MARKE Eau thermale Avène

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Neurodermitis (atopische Dermatitis)?
2. Woher kommt der Name Neurodermitis (atopische Dermatitis)?
3. Ist Neurodermitis (atopische Dermatitis) erblich?
4. Wie äußert sich Neurodermitis?
5. Was sind die Ursachen von Neurodermitis?
6. Kann man Neurodermitis (atopische Dermatitis) heilen?
7. Wie oft darf man mit Neurodermitis baden?
8. Wie verläuft eine Neurodermitis Behandlung?
9. Was hilft bei Neurodermitis bei Erwachsenen?
10. Fragen & Antworten
11. Leben mit Neurodermitis
12. Empfohlene Produkte
13. Weitere Themen

Was ist Neurodermitis (atopische Dermatitis)?

Stellen Sie sich vor, Sie wachen nachts auf, weil Ihre Haut brennt und juckt, dass es kaum auszuhalten ist. Sie werfen die Decke von sich und versuchen, den Juckreiz zu ignorieren, denn kratzen macht alles nur noch viel schlimmer. Am Ende geben Sie sich geschlagen, stehen auf und lassen im Bad kaltes Wasser über Ihre Haut fließen. Endlich lassen die Beschwerden nach, doch die Haut ist alarmierend rot, trocken und wund.
Erwachsene und Kinder mit Neurodermitis – auch atopische Dermatitis genannt – kennen solche Situationen sehr gut, denn sie durchleben sie regelmäßig. Manchmal kündigt sich der quälende Juckreiz einer Neurodermitis zuvor an, manchmal kommt er überraschend und überfallartig. Eines ist jedenfalls klar: Die Hautkrankheit Neurodermitis beeinflusst das Leben eines Atopikers stark. Oft haben sie das Gefühl, alles drehe sich nur noch um das atopische Ekzem.

Woher kommt der Name Neurodermitis (atopische Dermatitis)?

Der Begriff „Neurodermitis“ kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus mehreren Wörtern zusammen: „Neuron“ bedeutet so viel wie Nerv, „Derma“ ist die Haut und die Endung des Wortes „-itis“ weist auf einen entzündlichen Prozess hin.
Obwohl dieser Name für die Hauterkrankung auch heute noch gebräuchlich ist, stammt er aus einer Zeit, in der man glaubte, dass die Hautveränderungen in Zusammenhang mit entzündeten Nerven stehe. Heute weiß man, dass das nicht stimmt und sich der Ursprung der atopischen Dermatitis in den Genen findet.

Ist Neurodermitis (atopische Dermatitis) erblich?

Die genauen Auslöser der Hautkrankheit sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Fakt ist allerdings, dass die Veranlagung zu Neurodermitis genetisch bedingt ist. Eine Mutation des Filaggrin-Gens wird oft mit Neurodermitis assoziiert. Außerdem kann ein genetischer Enzymdefekt zu einer Stoffwechselstörung führen, die wiederum einen Mangel an essentiellen Fettsäuren verursacht.
Diese sind unabdingbar für eine normale Funktion der Haut. Ohne diese selbstständig produzierten Fettsäuren kann der Säureschutzmantel der Haut nicht ausreichend gebildet werden. Die Schwächung der Schutzbarriere hat zur Folge, dass hautreizende Substanzen, wie Viren, Keime und Allergene leichter in die Haut eindringen können und so Entzündungen in Form der Neurodermitis bei einem Atopiker verursachen. 

Wie äußert sich Neurodermitis?

Die atopische Dermatitis verläuft meist in Schüben. Das heißt, an manchen Tagen treten so gut wie keine oder nur sehr milde Symptome auf, an anderen Tagen entzündet sich die Haut plötzlich stark und die Symptome nehmen zu. Es kommt selten vor, dass die Symptome der Neurodermitis dauerhaft auftreten.

Eines der deutlichsten Anzeichen für die Hauterkrankung sind atopische Ekzeme: offene, wunde und gerötete Hautstellen, die einen starken Juckreiz verursachen und manchmal auch nässen. Hinzu kommt eine Verhornung bzw. Schuppung der Hautoberfläche, Krustenbildung und unter Umständen auch Blutungen. Sehr häufig tritt Neurodermitis an Hautstellen auf, die besonders dünn und empfindlich sind, wie Kniekehlen, Armbeugen, Achseln, Hals, unter der Brust oder es findet sich Neurodermitis an den Füßen. Oft zeigt sich Neurodermitis auch an den Händen oder im Gesicht.
Die Ekzeme der Neurodermitis gehen mit einem extremen Juckreiz einher, der vor allem abends und in der Nacht auftritt. Daher schlafen betroffene Menschen oft schlecht und sind tagsüber müde und abgespannt. Natürlich können die Symptome der atopischen Haut auch tagsüber auftreten und den Alltag der Patienten sehr beeinträchtigen. Der Juckreiz kann meist nicht lang ignoriert werden, aber natürlich fällt es im Alltag schwer jederzeit genügend Ruhe und Energie aufzubringen, um sich ausgiebig um die empfindsame Haut zu kümmern. An den atopischen Ekzemen zu kratzen verschafft eine kurzfristige Linderung, allerdings werden die Symptome dadurch nur verstärkt. Ein Teufelskreis, der vor allem Kindern mit Neurodermitis schwer zu schaffen macht.

Was sind die Ursachen von Neurodermitis?

Oft kommen Neurodermitis-Schübe nicht einfach so, sondern werden durch Einwirkung von außen provoziert. Diese für die normale Haut ungefährlichen Trigger lösen in der atopischen Haut eine Abwehr- bzw. Entzündungsreaktion aus. Wer seine Neurodermitis-Schübe beobachtet und aufmerksam bleibt, erkennt die möglichen Auslöser und kann entsprechend handeln.

Juckreiz

Zu den häufigsten Auslösern von neurodermitischen Schüben zählen

 
  • Kratzende, zu warme oder raue Textilien wie Wolle
  • Schweiß
  • Extremes Klima und starke Temperatur-
    schwankungen
  • Falsche Reinigung der Haut, beispielsweise durch die Verwendung von unpassenden, aggressiven Reinigungsmitteln
  • Bestimmte Arbeitsumfelder und Berufsbedingungen
  • Typische Allergene, wie Hausstaubmilben, Schimmel, Tierhaare, Pollen und Gräser, Nahrungsmittel, etc.
  • Zigarettenrauch
  • Infekte
  • Psychische Belastungen, wie Aufregung, Stress oder Langeweile
  • Hormonelle Faktoren

Jeder Neurodermitis-Patient reagiert anders und spricht daher sehr individuell auf solche Trigger an. So kann beispielsweise allein eine Wolldecke bei dem einen Patienten einen Schub auslösen, bei dem anderen dagegen nicht.

Kann man Neurodermitis (atopische Dermatitis) heilen?

Leider nicht. Wie weiter unten in diesem Artikel beschrieben wird, gibt es viele sehr gute Möglichkeiten, die Symptome der Krankheit auf ein Minimum zu reduzieren, die Schübe hinauszuzögern und die Peaks abzuflachen, sodass Betroffene gut damit leben können. Eine vollständige Heilung des atopischen Ekzems ist leider bis heute nicht bekannt.
Bei Kindern mit Neurodermitis stoppt die Krankheit zu Beginn der Pubertät in vielen Fällen, denn in dieser Zeit richtet sich der Hormonhaushalt neu aus und gleicht das Fettsäuren-Defizit von selbst aus. Allerdings entsteht in dieser Zeit oftmals der Übergang von Neurodermitis zu Heuschnupfen, Asthma oder ähnlichen Krankheiten.

Wie oft darf man mit Neurodermitis baden?

Das Baden an sich kann generell einen guten Effekt bei Neurodermitis haben, denn das warme Wasser weicht die Ekzeme auf und schwemmt so bakteriell kontaminierte Schuppen aus der atopischen Haut. Zudem wird die Haut weich und aufnahmebereit für die Pflege
mit rückfettenden Cremes für Neurodermitis und der Juckreiz legt sich. Allerdings sollte die Wassertemperatur eher lauwarm als heiß sein, der Badezusatz sollte bereits rückfettende und feuchtigkeitsspendende Öle enthalten und man sollte nicht zu lange baden.

Wie verläuft eine Neurodermitis Behandlung?

Mit der richtigen Pflegeroutine sind atopische Ekzeme gut behandelbar. Wichtig ist, dass Sie Ihren Krankheitsverlauf und die dazu passenden Maßnahmen mit Ihrem Arzt abstimmen und sich genau an die Neurodermitis Behandlung halten. Denn den größten Behandlungserfolg verspricht eine nahtlose und fürsorgliche Pflege der wunden und empfindsamen Haut. Sehen Sie Ihre Haut nicht als Feind an, sondern als einen großen Teil Ihres Körpers, der viel Pflege und Aufmerksamkeit benötigt.
Umso eher Sie die Krankheit akzeptieren und auf die Signale Ihrer Haut hören, desto eher bekommen Sie Neurodermitis-Schübe in den Griff. Mit Kosmetikprodukten, die auf Neurodermitishaut abgestimmt sind, kann die Krankheit wieder mehr in den Hintergrund treten, die Schübe hinausgezögert sowie die Peaks abgeflacht werden, wodurch Sie wieder aufatmen können.

Was hilft bei Neurodermitis bei Erwachsenen?

XeraCalm A.D von Avène ist die Pflegeserie für zu Neurodermitis neigende Haut. Alle Produkte wirken reizlindernd und intensiv rückfettend. Der extrem hohe Anteil an Avène Thermalwasser hilft der empfindsamen Haut, zur Ruhe zu kommen.
 

Die Reinigung: XeraCalm A.D Rückfettendes Reinigungsöl


Auch die sehr trockene und atopische Haut sollte gereinigt werden – aber richtig. Das Reinigungsöl für Dusche und Bad wurde speziell für die Bedürfnisse von Neurodermitis-Patienten entwickelt und eignet sich für Erwachsene genauso wie für Kinder und sogar Säuglinge. Das stark rückfettende Reinigungsöl XeraCalm von Avène reinigt besonders sanft und lindert sofort den quälenden Juckreiz der endogenen Ekzeme.


 

 

Die Pflege: XeraCalm A.D Rückfettende Creme

Besonders wichtig bei der Neurodermitis-Behandlung und atopischen Ekzemen sind weichmachende und stark pflegende Neurodermitis-Cremes, die der Haut das zurückgeben, was ihr fehlt.
Die XeraCalm A.D Rückfettende Creme pflegt die trockene bis sehr trockene Haut mit einem innovativen Aktivstoff-Trio:
  • I-modulia® wirkt 3-fach: gegen Juckreiz, Entzündungen und bakterielle Superinfektionen
  • CER-OMEGA regeneriert die Hautbarriere
  • Avène Thermalwasser beruhigt, lindert Hautreizungen und hemmt Entzündungen

XeraCalm A.D ist hypoallergen, nicht komedogen, enthält keine Konservierungs- oder Duftstoffe sowie keinen Alkohol und ist auch für Säuglinge geeignet. 
 
 

Die Pflege: XeraCalm A.D Rückfettender Balsam


XeraCalm A.D Rückfettender Balsam ist besonders nährend und intensiv pflegend. Er eignet sich für die besondere Behandlung extrem trockener Haut und starker Neurodermitis mit intensiv ausgebildeten Ekzemen.

Bei akutem und starkem lokalen Juckreiz verschafft das XeraCalm A.D beruhigendes Konzentrat Anti-Juckreiz sofort Linderung. Es beruhigt und reduziert trockene Hautzustände.

Fragen & Antworten

Was ist atopische Dermatitis/Neurodermitis?
 
Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die chronisch und zugleich schubweise auftritt. Das Immunsystem ist latent unterfordert und schlägt deshalb falschen Alarm. Die Hauterkrankung tritt häufig bereits im Säuglingsalter, etwa ab dem dritten Lebensmonat, auf und wächst sich in der Regel bis zum Vorschulalter aus.
 
Woran erkennt man Neurodermitis?
 
Ein typisches Symptom von Neurodermitis ist die sehr trockene Haut. Die Talgdrüsen in den betroffenen Bereichen arbeiten nur eingeschränkt. Die schützenden Substanzen des Talgs fehlen.
 
Ein weiteres Symptom ist der Juckreiz, der verstärkt nachts auftritt und zu Schlafstörungen führen kann. Kinder kratzen oft so lange, bis die Haut blutet. Diese Wunden sind eine Eintrittspforte für Allergene und Krankheitserreger, die Sekundärinfektionen auslösen können. Sichtbar werden diese anfänglich als Plaques mit Rötungen und Blasenbildung, später als trockene, gerötete Wunden. Solche Ekzeme finden sich typischerweise in den Gelenkbeugen, in Knie- und Ellbeugen, an Handgelenken, am Hals und am Nacken.
 
Was passiert bei einem Neurodermitis-Schub?
 
Bei Neurodermitis ist die körpereigene Abwehr aus dem Gleichgewicht geraten. Das Immunsystem bewertet einen eigentlich harmlosen Reiz als schädlich. Es schüttet Antikörper aus, die über Rezeptoren zu den Hautzellen gelangen. Diese Hautzellen schütten Lockstoffe aus, um weitere Antikörper an den Entzündungsort zu lotsen.
 
Was ist eine geeignete Pflege bei Neurodermitis?
 
Während eines akuten Schubes verschreiben Ärzte in der Regel kortisonhaltige Cremes oder Antibiotika. Geeignet sind reichhaltige Pflegeprodukte und eine rückfettende Hautreinigung, die hochverträgliche und milde Waschsubstanzen enthält. Die Produkte für zu Neurodermitis neigende Haut von Avène können Schübe hinauszögern und so die Anzahl verringern.
 
Werden Hautirritationen durch Lebensmittel verursacht?
 
In der Regel werden atopische Ekzeme nicht durch bestimmte Nahrungsmittel verursacht. Wenn der Neurodermitis-Patient allerdings eine Nahrungsmittelallergie bzw. -unverträglichkeit hat, kann diese bei Unwissenheit einen unangenehmen Neurodermitis-Schub begünstigen und verschlimmern. In diesem Fall ist ein mit einem Arzt ausgearbeiteter Diätplan eine gute Basis. Mehr Informationen zur empfohlenen Ernährung bei Neurodermitis.

Müssen bestimmte Hygienevorschriften im Haushalt berücksichtigt werden?

Vermeiden Sie Staub, Teppichböden, (textile) Tapeten und Wandteppiche. Wählen Sie Bettwäsche aus Baumwolle und achten Sie auf waschbare Vorhänge. Vermeiden Sie Federkissen und Wollmatratzen. Befreien Sie die Bettwäsche regelmäßig von Milben. Verzichten Sie auf aggressive chemische Pflege- und Reinigungsprodukte. Greifen Sie zu hypoallergenen Waschmittel und lassen Sie den Weichspüler weg. Achten Sie auf eine angemessene Raumtemperatur (max. 19° C) und lüften Sie täglich.

Dürfen Haustiere gehalten werden?

Tierhaare und Federn können Auslöser für eine Allergie sein. Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es aber nicht. Wenn Sie im Umgang mit Tieren vorab verschlimmerte Symptome bemerken, sollten Sie gut über die Anschaffung eines Haustiers nachdenken und sich des Risikos bewusst sein. Im Zweifel ist von einer Tierhaltung abzuraten, wenn nicht sicher ist, ob das Tier dauerhaft im Haushalt leben kann. 
Sind Ekzeme psychosomatisch?

Bei vielen chronischen Erkrankungen verstärken sich die Symptome des Ekzems durch Stress und andere psychologische Faktoren. Das kann auch auf Neurodermitis-Schübe zutreffen.

Kann ich mein Baby baden, wenn es an Hautirritationen leidet?
 
Selbstverständlich. Ein Bad bietet viele Vorteile: es reinigt, entspannt und bereitet die Haut auf die Pflege vor. Achten Sie jedoch darauf, dass das Bad nicht zu lange dauert und dass das Wasser nicht zu heiß ist (max. 37°C), da Hitze den Juckreiz fördert. Benutzen Sie ausschließlich seifenfreie Produkte. Und natürlich sollten Sie den kostbaren Moment der Entspannung mit Ihrem Kind genießen. 
 
Wie ziehe ich mein Kind an, wenn es unter Hautirritation leidet?
 
Vermeiden Sie Wolle und synthetische Stoffe, da diese die Haut reizen. Wählen Sie stattdessen Kleidung aus Baumwolle oder Seide und stellen Sie sicher, dass sie nach der Wäsche gut durchgespült ist. Vermeiden Sie Weichspüler.
 
Wie sieht es mit Hydrotherapie aus?
 
Sie wird oft für zu Atopie neigende Kinder empfohlen. Sie umfasst Behandlungen (baden, duschen, Wasser trinken) mit Thermalwasser, eventuell etwas Sonne und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle. Sie ist eine Möglichkeit für Kinder und Eltern, mit atopischer Dermatitis und ihren Behandlungsmöglichkeiten vertrauter zu werden. 
 
Dürfen Haustiere gehalten werden?
 
Tierhaare und Federn können Auslöser für eine Allergie sein. Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wenn ein Haustier für ein Kind ein Spielkamerad ist, den es liebt und der keine Probleme bereitet, kann es behalten werden. Treten allerdings Niesen oder eine Bindehautentzündung auf, sollte eine allergologische Abklärung erfolgen und gegebenenfalls das Tier abgegeben werden. Wer über die Anschaffung eines Haustiers nachdenkt, sollte sich des Allergierisikos bewusst sein.
 
Sind Ekzeme psychosomatisch?
 
Es kann sein, dass wie bei vielen chronischen Erkrankungen auch die Symptome des Ekzems durch Stress verstärkt werden.
 
Kann mein Kind an Allergien erkranken?
 
Neurodermitis ist eine klinische Ausformung der Atopie (Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen). Aufgrund der genetischen Prädisposition kann Ihr Kind damit auch eine weitere dieser Überempfindlichkeitsreaktionen aufweisen (z.B. Heuschnupfen, Asthma, allergische Bindehautentzündung). Deshalb empfehlen wir, ein allzu allergenes Umfeld zu meiden (Staub, Federn, Fell, etc.).

Leben mit Neurodermitis

Da die atopische Dermatitis nicht heilbar ist, sollten Neurodermitis-Patienten für ein angenehmes Leben zumindest die Symptome in den Griff bekommen. Kinder haben mit der Hautkrankheit meist mehr Probleme, weil sie nicht verstehen, warum sie diesen Juckreiz spüren und nach dem Kratzen Schmerzen an der Haut empfinden.
Glücklicherweise gibt es Cremes und Lotionen für die Haut, mit denen sich die Symptome kontrollieren lassen und ein Leben mit der atopischen Dermatitis auch beschwerdefrei möglich wird.

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