Ratgeber

Couperose: Selten schlimm, aber häufig unangenehm

Couperose

Selten schlimm, aber häufig unangenehm.

„Die durch Couperose entstehenden Hautrötungen an Nase oder Wangen bringen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit sich, können allerdings als störend empfunden werden. Die richtige Ernährung, der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und das Vermeiden diverser Risikofaktoren kann das Ausmaß und die Symptome lindern.”

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Inhaltsverzeichnis

1. Die Couperose
2. Wo liegt der Unterschied zwischen Couperose und Rosacea?
3. Wie entsteht Couperose?
4. Wie behandelt man Couperose?
5. Welche Ernährung empfiehlt sich bei Couperose?
6. Die richtige Hautpflege bei Couperose
7. Welche Hausmittel gibt es bei Couperose?
8. Couperose: Nicht so schlimm, wie es aussieht 

Hinter dem schönen Namen stecken unschöne Hautrötungen im Gesicht

Haben Sie rote feine Äderchen im Gesicht, die manchmal erst nach genauem Hinsehen sichtbar sind? Hautrötungen an Nase oder Wangen, die leicht mit natürlicher Gesichtsröte verwechselt werden können? Vielleicht leiden Sie unter Couperose. Per ärztlicher Definition ist sie zwar keine Krankheit, da Betroffene keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben,
aber die Röte im Gesicht ist vor allem ein optisches Ärgernis unter der nicht selten das Selbstbewusstsein leidet. Die chronisch auftretende Couperose ist so etwas wie die kleine Schwester der Rosacea. Worin sich die beiden unterscheiden und welchen Einfluss Ernährung, Hautpflege und Sonne hat, erfahren Sie hier.

Die Couperose

Rote Hautverfärbungen und sichtbare Äderchen sind typisch für Couperose. Sie werden durch erweiterte arterielle Blutgefäße auf der Oberfläche der Haut sichtbar und entstehen durch Blutstauungen. Mit der Zeit verlieren die Gefäße ihre Elastizität und bleiben dauerhaft geweitet. Wenn sie sich mit zu viel Blut füllen, bilden sich im Gesicht, auf Nase und Wangen ein feines, sichtbares Adergeflecht und Rötungen. 
Das ist zwar harmlos, verändert aber sichtbar das Hautbild und bringt optische Unannehmlichkeiten mit sich. Anfangs klingt die Hautröte wieder ab, ähnlich wie bei der Rosacea treten die Irritationen und eventueller Juckreiz in Schüben auf. Später kann die Verfärbung dauerhaft bestehen bleiben – und führt im schlimmsten Fall zur schwerwiegenderen Hautkrankheit Rosacea.

Wo liegt der Unterschied zwischen Couperose und Rosacea?

Couperose ist nach medizinischer Definition keine richtige Krankheit, aber mit einem frühen Stadium der Rosacea vergleichbar. Bei der Rosacea verschwinden die Rötungen nicht mehr, das Blut tritt aus dem umliegenden Gewebe aus, die Haut entzündet sich.
Je nach Schweregrad kommen Pusteln und ein starker Juckreiz hinzu. Couperose ist nicht so heftig, kann sich aber bei falscher Behandlung oder Ernährung in eine unangenehme Richtung entwickeln.

Wie entsteht Couperose?

Couperose ist wie Rosacea wohl erblich bedingt und tritt bei etwa fünf Prozent der Deutschen auf.Bei Frauen und Männer tritt die Hautveränderung in der Regel zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr das erste Mal auf. Die Krankheit ist chronisch und kann auch nach Jahren wieder auftreten.
Zusätzlich gibt es eine Reihe an Faktoren, die den Ausbruch fördern oder Symptome verstärken: Übermäßiges Sonnenbaden, Diabetes, zu viel Alkohol oder Koffein. Aber auch ständige Temperaturschwankungen, Übergewicht oder Schwangerschaften können Couperose fördern. Vor allem die Ernährung ist ein treibender Faktor.

Wie behandelt man Couperose?

Klassisch wird Couperose über Wochen mit Antibiotika in Kombination mit medizinischen Cremes behandelt. Zudem wird eine Lasertherapie als Behandlung immer beliebter:
Die Blutgefäße werden mit den Strahlen schmerzfrei verödet, das in den Gefäßen enthaltene Blut gerinnt und verschwindet, wodurch die Hautrötung minimiert wird. Patienten erfreuen sich an einem sichtbar verbesserten Hautbild.

Welche Ernährung empfiehlt sich bei Couperose?

Wer um die eigene Anfälligkeit weiß, kann den Ausbruch mit keiner speziellen Diät verhindern. Aber eine gesunde Ernährung kann die Schübe abmildern oder das Ausmaß der Symptome senken. Vermeiden Sie den übermäßigen Konsum von Alkohol und Koffein genau wie zu viele scharfe und heiße Speisen, da sich dadurch die Blutgefäße erweitern.
Durchblutungsfördernde Lebensmittel wie Ingwer, scharfer Senf und Chili sowie Meerrettich sind ebenso unpassend. Raffinierter Zucker und tierische Fette stehen im Verdacht, das Hautbild allgemein zu verschlechtern. Eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse im Mittelpunkt fördert das allgemeine Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.

Die richtige Hautpflege bei Couperose

Bei der Hautpflege gilt: Waschen Sie Ihr Gesicht nur mit einer milden sowie seifenfreien pH-neutralen Waschlotion, wie der beruhigenden Antirougeurs Reinigungsmilch, die erfrischt und Hautirritationen mildert. Zudem sollten Sie lauwarmes Wasser verwenden und Ihre Gesichtshaut lediglich trocken tupfen, anstatt zu rubbeln. Männer sollten außerdem auf eine Nassrasur verzichten. Die Hautrötungen können mit speziellen Kosmetika abgedeckt werden, wir empfehlen Ihnen die Antirougeurs Unify getönte Gesichtspflege, die sich an jeden Hauttyp anpasst, beruhigt und gleichzeitig kaschiert.
Gegen Schwellungen helfen Gesichtsmassagen. Natürliche Cremes sind in der Regel zur Behandlung die richtige Wahl – je weniger (künstliche) Zusatzstoffe, desto besser. Manche Stoffe kurbeln die Durchblutung stark an, verstopfen oder trocknen die Haut aus. Fettreiche Cremes bilden einen Film auf der Haut, der das Gewebe erhitzt und rote Äderchen noch auffälliger erscheinen lassen. Unsere Antirougeurs Pflegelinie beruhigt und schützt empfindliche Haut und hilft gezielt bei Rötungen.

Welche Hausmittel gegen Couperose gibt es?

Es gibt etliche medizinische Cremes speziell zur Behandlung von Couperose-Haut. Aber auch eine Reihe an natürlichen Hausmitteln, die vor, während und nach den Schüben helfen können. Bei akuten Rötungen oder gereizten Stellen hilft Leinsamenöl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Auch Kokosöl spendet wichtige Feuchtigkeit. Akute Hautreizungen können mit einer kalten Kamillentee-Kompresse gelindert werden.



Auch Gesichtsmasken kühlen die Haut ab und verleihen ihr zusätzlich Feuchtigkeit: Einfach eine Maske aus Haferflocken und Wasser mischen und auf der Haut tragen. Nicht zu unterschätzen ist die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung von Honig, auch Kurkuma hat ähnliche antibakterielle Eigenschaften. Ein wahres Wundermittel ist zudem Aloe Vera: Neben vielen Vitaminen und Zink, stecken in der Pflanze viele Antioxidantien, die beruhigend auf die Haut wirken.

Couperose: Nicht so schlimm, wie es aussieht

Couperose gefährdet nicht die Gesundheit, bringt aber vor allem optische Nachteile mit sich. Im Extremfall kann sich eine Couperose zur Hautkrankheit Rosacea weiterentwickeln. Mit Antibiotika und einer modernen Lasertherapie ist Couperose gut in den Griff zu bekommen, kann aber auch Jahre nach der Behandlung erneut ausbrechen.
Die richtige Ernährung, der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und das Vermeiden diverser Risikofaktoren kann Ausmaß und Symptome lindern, aber Couperose nicht gänzlich verhindern. Diverse Cremes und hilfreiche Hausmittel helfen der gereizten Haut, nervige Rötungen oder Äderchen können Sie mit speziellem Make-up verdecken.
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