Ratgeber

Sonnencreme fürs Gesicht

Sonnencreme fürs Gesicht

Mit der richtigen Produktwahl und Anwendung unterstützen Sie Ihre Haut und mindern die Faltenbildung

“Unbedeckte Hautpartien sind dem Sonnenlicht häufig ausgesetzt und besonders gefährdet. Darum ist die passende Sonnencreme für Gesicht, Dekolleté, Nacken und Hände zu jeder Jahreszeit unverzichtbar”

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Sonnencreme für das Gesicht
Sonnenstrahlen kurbeln die körpereigene Vitamin-D-Produktion an und steigern die Stimmung. Ungeschützt ist Ihre Haut jedoch den schädlichen Nebenwirkungen der UV-Strahlung ausgesetzt. Das gilt besonders für unbedeckte Partien, wie dem Gesicht – und das zu jeder Jahreszeit. Sonnencremes fürs Gesicht schützen vor akutem Sonnenbrand, subtilen Hautschäden und auch vor möglichen Spätfolgen wie Hautkrebs. Im Folgenden lesen Sie, warum sie nahezu jeden Tag unverzichtbar sind, welche Produkte sich für Ihre Hautbedürfnisse eignen und wie Sie diese richtig verwenden.
Inhaltsverzeichnis

1. Warum ist das Auftragen von Sonnencreme im Gesicht wichtig?
2. Wann sollten Sie Sonnencreme im Gesicht verwenden?
3. So verwenden Sie Ihren Sonnenschutz im Gesicht
4. Welche Konsistenz ist beim Sonnenschutz fürs Gesicht zu empfehlen?
5. Was ist der Unterschied zwischen mineralischen und chemischen Filtern?
6. Welche Sonnencreme eignet sich für Kinder?
7. Diese Sonnencremes empfehlen sich für Haut mit besonderen Bedürfnissen
8. Fazit: Die passende Sonnencreme fürs Gesicht schützt, pflegt und unterstützt alle Hauttypen

Warum ist das Auftragen von Sonnencreme im Gesicht wichtig?

Die Gesichtshaut ist im Vergleich zur restlichen Haut des Körpers sensibler, denn sie ist dünner und besitzt mehr Talgdrüsen, über die sie Lipide verliert. Diese sind für den Feuchtigkeitshaushalt und die Elastizität verantwortlich. Gleichzeitig ist das Gesicht ständig Umweltreizen wie Wind, Kälte, Sonneneinstrahlung und Umweltverschmutzung ausgesetzt. Vor allem übermäßige UV-Strahlung kann die Haut langfristig schädigen.
Das geschieht nicht erst, wenn sich ein Sonnenbrand abzeichnet, sondern schon früher: Die Strahlenbelastung der Zellen summiert sich auch ohne sichtbare Rötungen und kann nach Jahren und Jahrzehnten zu Hautkrebs führen. Sonnenschäden zeigen sich außerdem durch vorzeitige Hautalterung und Pigmentflecken.

Wann sollten Sie Sonnencreme im Gesicht verwenden?

An Tagen, an denen Sie sich nur kurze Zeit im Freien aufhalten, kann eine Gesichtscreme mit LSF (Lichtschutzfaktor) ausreichen. Doch eine Tagescreme mit LSF ist kein Ersatz für ein Sonnenschutzprodukt: Sie wird in der Regel nicht in ausreichender Menge aufgetragen. Sobald Sie längere Zeit am Stück draußen verbringen, empfiehlt sich die Verwendung von Sonnencreme fürs Gesicht – mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor.



Das gilt auch, wenn die Sonne nicht scheint. Bei locker bewölktem Himmel kann die UV-Strahlung sogar höher ausfallen als bei klarem Wetter. 
Selbst wenn Sie sich im vermeintlich schützenden Schatten aufhalten, sollten Sie nicht auf Sonnencreme im Gesicht verzichten: 30 bis 90 Prozent der Strahlung kommen trotzdem auf der Haut an.

Augenpartie schützen: Verwenden Sie für die Augenpartie mineralische Sonnenschutzprodukte ohne Kriechstoffe. Gerät Sonnencreme ins Auge, kann dies zu Reizungen führen. Zusätzlich schützt eine Sonnenbrille die Augen vor UV-Strahlung. Am CE-Zeichen und der Aufschrift EN 1836:1997 auf dem Gestell erkennen Sie, dass das Modell europäische UV- und Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Tägliches Verwenden von Sonnenschutz im Gesicht fördert die nachträgliche Regeneration: Laut einer Studie des Pharmazie- und Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson unterstützt die tägliche Verwendung von Sonnencreme die Regeneration der Haut und kann Sonnenschäden zum Teil sogar revidieren – ein weiterer Baustein Ihrer Anti-Aging-Routine. Mit einer speziellen Anti-Falten-Sonnencreme können Sie Ihre Haut optimal unterstützen.

So verwenden Sie Ihren Sonnenschutz im Gesicht

Streichen Sie sorgfältig einen Film Ihrer Sonnencreme auf die Haut. Starkes Einreiben in die Haut kann die Wirkung des Sonnenschutz beeinträchtigen. Verwenden Sie eine ausreichende Menge Ihrer Sonnencreme – fürs Gesicht etwa einen gestrichenen Teelöffel.

Tipp: Fluids und Sprays besonders großzügig und mehrfach auftragen, damit Sie den vollen Schutz erzielen.
Die einzelnen Anwendungsschritte:
 
1. Sonnencreme auf Stirn, Wangen, Kinn und Nase tupfen und verteilen. Ein kompaktes Sonnenschutzprodukt von der Mitte des Gesichts nach außen auftragen.

2. Zwei Tupfer UV-Schutz auf jedes Ohr geben und eincremen.

3. Produkt auch auf freiliegender Hals-, Schulter- und Nackenpartie sowie auf den Händen großzügig verwenden.

Welche Konsistenz ist beim Sonnenschutz fürs Gesicht zu empfehlen?

Von Ihrem Hauttyp hängt ab, welche Konsistenz eines UV-Schutz-Produktes am besten für Sie geeignet ist. Wenn Sie eine getönte Sonnencreme wählen, wirkt Ihr Teint auch ohne Make-up frisch und ebenmäßig.

Creme für normale bis trockene Haut: 
Eine Sonnencreme fürs Gesicht verfügt über eine besonders wirksame Schutzfunktion, weil die fettende Textur die Aktivstoffe effizient bindet.
Pflegesubstanzen dringen gut in die Haut ein. Personen mit empfindlicher Haut sollten zu physikalischen Filtern greifen, da chemische UV-Filter die Haut irritieren können.

Fluid für fettige Haut und Mischhaut:
Ein Fluid ist leicht und spendet der Haut Feuchtigkeit. Es hinterlässt wie das Mineralische Sonnenfluid von Eau Thermale Avène ein mattes Finish, ohne unerwünschten Weiß-Effekt der physikalischen Filterpartikel. So ist Ihre Haut gut vorbereitet, wenn Sie sich nach dem Auftragen schminken möchten.

Kompaktsonnencreme für ein unregelmäßiges Hautbild und bei Narben: 
Eine Kompaktsonnencreme wie die Mineralische Kompaktsonnencreme von Eau Thermale Avène deckt sehr gut und ist dabei für empfindliche Haut geeignet. Sie lässt sich auch postoperativ, bei Unverträglichkeiten, Hauterkrankungen wie Vitiligo oder auf frischen Narben anwenden.

Was ist der Unterschiede zwischen mineralischen und chemischen Filtern?

Die Wirkung von Sonnencreme beruht auf zwei unterschiedlichen Prinzipien. Welche Sie auch wählen: Achten Sie auf Breitband-UV-Schutz, um Ihre Haut sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen zu bewahren.

Mineralische Filter: Physikalischer Schutz für empfindliche Haut
Mineralischer Sonnenschutz enthält physikalische Partikel, die UV-Licht reflektieren. Er wirkt sofort nach dem Auftragen: Kleine Partikel reflektieren die Strahlen wie kleine Spiegel. Mineralische Produkte sind sehr gut verträglich und für überempfindliche Haut geeignet.

Chemische Filter: Zuverlässiger Hautschutz
Sonnencremes mit chemischem Filter dringen effektiv in die obere Hautschicht ein und wandeln die UV-Strahlung in unbedenkliche Wärmestrahlung um. Sie gelten als sehr zuverlässig, können aber Allergien auslösen.
Sonnencremes aus der Apotheke, die auf möglichst wenigen chemischen Filtern basieren und gegen freie Radikale wirken, verringern das Allergiepotenzial – so wie die orange Sonnenschutzlinie von Eau Thermale Avène.

 

Zusätzlich unterstützt Avène mit der Initiative SKIN PROTECT OCEAN RESPECT den Schutz der Meere – mit dem Verzicht auf umweltschädliche Inhaltsstoffe wie wasserlösliche Lichtschutzfilter, Silikone und Wollwachs.

Welche Sonnencreme eignet sich für Kinder?

Kinderhaut ist bis zu fünfmal dünner und damit empfindlicher als die von Erwachsenen. Chemische Filter schützen besonders zuverlässig – das Produkt sollte jedoch auf möglichst ausgewählte und wenige Filter reduziert sein und auf Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe verzichten. Mineralische Sonnenschutzmittel sind sehr gut verträglich. Achten Sie jedoch auf einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50).

 

Diese Sonnencremes empfehlen sich für Haut mit besonderen Bedürfnissen

Bei Pigmentflecken im Gesicht empfehlen Dermatologen Sonnenschutzprodukte ohne Duftstoffe, denn diese können die Entstehung von Pigmentflecken begünstigen. Direkt auf dem Pigmentfleck sollten Sie einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50) wählen, für das restliche Gesicht Sonnencreme mit mindestens LSF 30 verwenden.


Bei Neurodermitis schützt laut Deutscher Haut- und Allergiehilfe (DHA) Sonnencreme Gesicht und Körper, die Fette und pflegende Substanzen enthalten. Sie stabilisieren die erkrankte Haut. Sonnenpflege mit mineralischen Filtern, wie die weiße Sonnenschutzlinie von Avène, gilt bei Neurodermitis im Gesicht als besonders gut verträglich. Erfahren Sie mehr zur Sonnenpflege bei Neurodermitis
Bei Rosacea empfiehlt sich ein fettfreies Produkt mit mineralischem Filter und umfangreichem UV-Schutz. Sonnenlicht gilt als einer der Auslöser der schubweise verlaufenden Hautkrankheit. Die Sonnencreme fürs Gesicht sollte außerdem frei von durchblutungsfördernden Zusatzstoffen sein, die ebenfalls als Trigger bekannt sind. Mehr zum Thema Sonnenschutz bei Rosacea.

Bei Akne ist UV-Schutz besonders wichtig. Sonnenstrahlen scheinen zwar subjektiv zu einer Besserung des Hautbildes zu führen – dies ist jedoch eine Art optische Täuschung, wobei Sonnenschäden provoziert werden. Am besten schützen Sie Ihre Haut mit fettfreiem Sonnenschutz fürs Gesicht, da fettende Texturen unerwünschten Bakterien einen Nährboden bieten. Hier erhalten Sie mehr Informationen zur Sonnenpflege bei Akne.

Fazit: Die passende Sonnencreme fürs Gesicht schützt, pflegt und unterstützt alle Hauttypen

Unbedeckte Hautpartien sind dem Sonnenlicht häufig ausgesetzt und besonders gefährdet. Darum ist die passende Sonnencreme für Gesicht, 
Dekolleté, Nacken und Hände zu jeder Jahreszeit unverzichtbar – erst recht bei Hauterkrankungen wie Rosacea und Akne.
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