Zusammenfassung des Problems

Danke, Lichtschutzfaktoren unbeschwert im Freien

Wie der „UV-Schutz auf Zeit“ helfen kann, Falten und Hautkrebs vorzubeugen

"Sonnenlicht fühlt sich gut auf der Haut an, kann ihre Zellen aber nachhaltig schädigen. Der Lichtschutzfaktor in Kosmetika oder Sonnencremes bringt mehr Sicherheit vor UV-Strahlen in den Alltag – und macht einen Urlaub in der Sonne erst so richtig unbeschwert."

DIE MARKEEAU THERMALE AVÈNE
Wie der „UV-Schutz auf Zeit“ helfen kann, Falten und Hautkrebs vorzubeugen

Wie der „UV-Schutz auf Zeit“ helfen kann, Falten und Hautkrebs vorzubeugen

Die Strahlen der Sonne wärmen, steigern die Laune und kurbeln die körpereigene Vitamin-D-Produktion an. Dennoch sind sie alles andere als harmlos: Sie steigern das Risiko der Haut, im Laufe der Zeit Krebs zu entwickeln und frühzeitig Falten zu bilden. Sonnencremes und andere Produkte mit UV-Schutz filtern die schädlichen Strahlen.

Der Lichtschutzfaktor auf der Verpackung einer Sonnencreme gibt dabei an, wie hoch ihre Schutzwirkung auf die Haut ist. Hier lesen Sie, wie Sie den LSF (auch SPF für “Sun Protection Factor”) richtig interpretieren, wie Sie Produkte richtig anwenden und wie Sie Ihre Haut zusätzlich vor dem schädlichen Einfluss von UV-Strahlung schützen können.

Ist die Haut von Natur aus vor Sonne geschützt?

Sonne ist schön – und schädlich. Unsere Haut ist von Natur aus mit körpereigenen Abwehrmechanismen ausgestattet: So regt die verstärkte Sonneneinstrahlung die Bildung des Hautfarbstoffs Melanin an, der für kurze Zeit DNA-Schäden an den Zellen verhindern kann. Gebräunte Haut hat einen Lichtschutzfaktor von 3 bis 5 und ist somit weniger sonnenempfindlich als blasse.

Allerdings signalisiert sie auf diese Weise auch, dass sie bereits einem Übermaß an Strahlung ausgesetzt war. Auch die im Schweiß enthaltene Urocaninsäure bietet einen geringen UV-Schutz, indem sie die Strahlen absorbiert. 

Wie zeigt der Lichtschutzfaktor von UV-Filtern Wirkung?

Um längere Zeit oder gar den ganzen Tag im Freien unbeschadet zu überstehen, braucht unsere Haut Unterstützung, besonders im Frühling nach der dunklen Jahreszeit. Produkte mit Lichtschutzfaktor ermöglichen uns, den Eigenschutz unserer Haut mit Bedacht zu verlängern.

Dass sie als vorbeugende Maßnahme unverzichtbar sind, zeigt eine australische Studie.* Sie belegt, dass Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor die Häufigkeit von weißem und schwarzem Hautkrebs reduzieren konnten.

*  Van der Pols, J.C. et al.- Prolonged prevention of squamous cell carcinoma of the skin by regular sunscreen use. in. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 82006);15(12), S. 2546-2548.

Was zeigt ein Lichtschutzfaktor an?

Der Lichtschutzfaktor (LSF oder engl. SPF) eines Produktes gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut durch die Verwendung verlängert. Festgelegt wird er nach der „Internationalen Methode zur Bestimmung des Lichtschutzfaktors“ und bezieht sich auf UV-B-Strahlen, die vorrangig Sonnenbrand verursachen und möglicherweise Hautkrebs fördern. Ist auch ein UV-A-Filter gegen vorzeitige Hautalterung und unbemerkte Langzeitschäden (wie Hautkrebs) enthalten, ist dieser mit einem Siegel gekennzeichnet. Ein eingekreistes A bedeutet, dass 1/3 der UV-Filter vor UV-A-Strahlen schützen – wie von der Europäischen Kommission empfohlen.

Tipp: Zusätzlichen Schutz vor dem hochenergetischen blauen Tageslichtanteil bietet der neuartige Breitbandfilter mit erweitertem Lichtschutz-Spektrum: Das  Sonnenschutzprodukt Intense Protect SPF 50+ von Eau Thermale Avène hält Blue-Light ab, das in noch tiefere Hautschichten als UV-A- und UV-B-Strahlen vordringt und oxidativen Stress auslöst. Somit hilft es, Sonnenbrand, Hautalterung und Hautkrebs umfassend vorzubeugen – als erstes Produkt aus dem Hause Pierre Fabre. Übrigens ist es biologisch abbaubar und somit gut zur Umwelt & gut zur Haut.
 

Wie lange darf ich geschützt durch Lichtschutzfaktoren in die Sonne?

Helle Hauttypen mit blonden oder roten Haaren und blauen Augen verfügen nur über eine sehr kurze Eigenschutzzeit, die nur wenige Minuten andauert. Dunkle Hauttypen mit braunen Augen und Haaren können sich bis zu 40 Minuten ohne weiteren Schutz der Sonne aussetzen. Um herauszufinden, wie lange Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne dass Ihre Haut Schaden nimmt, multiplizieren Sie den Lichtschutzfaktor mit der Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps. Allerdings ist das Ergebnis kein Freibrief: So empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), lediglich 60 Prozent der berechneten Dauer in der Sonne zu verbringen – denn ein Teil der UV-Strahlung dringen trotz UV-Filter zur Haut durch. Daher sollten Sie im Freien zusätzlich Schattenplätze bevorzugen und die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden.
 

Beachten Sie folgende Tipps: 

  • Bevorzugen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor von 30+ oder besser noch 50+
  • Im Schnee und am Wasser ist die Strahlung besonders intensiv
  • Greifen Sie nicht nur beim Baden zu wasserfesten Produkten, sondern auch, wenn Sie stark schwitzen 


So bleibt der Sonnenschutz stabil: Sie können den Lichtschutzfaktor durch mehrmaliges Eincremen nicht erhöhen. Dennoch sollten Sie etwa alle zwei Stunden nachcremen, um die Schutzwirkung über den Tag hinweg aufrechtzuerhalten. Das gilt auch für wasserfeste Sonnenschutzmittel – sie bewirken lediglich einen möglichst stabilen Schutz während der Zeit im Wasser.

Wie entfaltet der Lichtschutzfaktor von Sonnencreme seine Wirkung?

Cremen Sie sich großzügig ein und beachten Sie die Anwendungshinweise auf der Verpackung – etwa eine Fingerlänge Sonnencreme für Gesicht und Hals, zwei Fingerlängen pro Unterarm für den Körper (2 Milligramm pro Quadratzentimeter Haut). Tragen Sie Sonnenschutzprodukte mit organischen Filtern rechtzeitig auf: eine halbe Stunde vor Ihrem Aufenthalt im Freien. Die chemischen UV-Absorber entfalten ihre Schutzfunktion zeitversetzt. Mineralischer UV-Schutz liegt in Form von Partikeln auf, die Sonnenstrahlen reflektieren – sie sind sofort nach dem Auftragen wirksam.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihr Sonnenschutz zu Ihren Hautbedürfnissen passt. Mineralische Filter eignen sich für überempfindliche Haut. Organische Filter bieten einen besonders stabilen Schutz selbst für empfindliche Haut und eignen sich gut als Make-up-Unterlage. Bei Avène finden Sie Sonnencremes, die grundsätzlich auf die nötigsten Filter beschränkt sind.

Wie schützt Stoff mit UPF vor der Sonne?

Auch Stoff verlängert den Eigenschutz vor der Sonne – der UPF gibt als UV-Schutzfaktor an, wie stark. 

  • Baumwollkleidung: Dunkle, fest gewebte Kleidung hat einen höheren UPF (ca. 20)  als helle (ca. 10).
  • UV-Schutzkleidung: Das Gütesiegel „UV-Standard 801“ weist spezielle UV-Schutzkleidung aus (UPF 20-80).
  • Markisen und Sonnenschirme: Achten Sie beim Kauf auf die Angaben zur UV-Beschichtung. Ohne haben  Markisen und Sonnenschirme nur einen UPF von ca. 5. 

Fazit: Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor trägt
zur Sicherheit vor Sonnenstrahlen bei

Der Lichtschutzfaktor gibt bei Sonnenschutzprodukten an, wie viel länger die Haut im Vergleich zum Eigenschutz der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne dass ein Sonnenbrand zu erwarten wäre. Achten Sie auf einen Breitbandschutz und biologisch abbaubare Filter – beispielsweise mit hochwertigen Sonnenschutzprodukten von Avène.

Das erweiterte Lichtschutz-Spektrum von Intense Protect hält neben UV-A- und UV-B-Strahlen auch Blue-Light ab. Außerdem helfen der bewusste Umgang mit Sonne und weitere textile Sonnenschutzmaßnahmen, Hautschäden durch das Tageslicht zu vermeiden.