DU_MELASCREEN UV_CAMPAIGN VISUAL_AFRIQUE DOMTOM_05-2019
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Lichtschutzfaktoren: Maß für unbeschwerte Sonnenzeit

So kann „Sonnenschutz auf Zeit“ Falten und Hautkrebs vorbeugen

"Sonnenlicht fühlt sich gut auf der Haut an, kann ihre Zellen aber nachhaltig schädigen. Der Lichtschutzfaktor in Kosmetika oder Sonnencremes gibt Auskunft über den Zeitraum, über den die Haut vor schädlichen Auswirkungen der Strahlen bewahrt bleibt – und macht einen Urlaub in der Sonne erst so richtig unbeschwert."

DIE MARKEEAU THERMALE AVÈNE

Lichtschutzfaktoren sind wie eine Dosierungshilfe für den täglichen Aufenthalt im Tageslicht. Denn obwohl die Strahlen der Sonne wärmen, die Laune steigern und die körpereigene Vitamin-D-Produktion ankurbeln, sind sie alles andere als harmlos: Sie erhöhen das Risiko der Haut, im Laufe der Zeit Krebs zu entwickeln und frühzeitig Falten zu bilden. Sonnencremes und andere Produkte mit UV-Schutz filtern die schädlichen Strahlen.

Der Lichtschutzfaktor auf der Verpackung einer Sonnencreme verweist darauf, wie hoch ihre Schutzwirkung auf die Haut ist. Wie Sie diese Angabe richtig interpretieren, wie Sie Sonnenschutz Produkte richtig anwenden und wie Sie Ihre Haut zusätzlich vor dem schädlichen Einfluss von UV-Strahlung schützen können, lesen Sie hier.

Was sind Lichtschutzfaktoren?

So wohlig sich Sonnenschein auch anfühlt – die Auswirkungen der Strahlen gefährden nicht nur das Erscheinungsbild der Haut, sondern auch ihre Gesundheit. 

Lichtschutzfaktoren sind eine wichtige Maßeinheit, die als Angabe auf Sonnenschutzprodukten hilft, die Haut vor schädlichen Strahlen zu schützen. 

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Was zeigen Lichtschutzfaktoren an?

Der Lichtschutzfaktor eines Produktes gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut durch die Verwendung verlängert. Hat eine Sonnencreme Lichtschutzfaktor 50, sind Sie 50-mal länger geschützt als ohne Sonnencreme. Festgelegt wird dieser Sonnencreme-LSF nach der „Internationalen Methode zur Bestimmung des Lichtschutzfaktors“ und bezieht sich auf UV-B-Strahlen. Ist auch ein UV-A-Filter enthalten, ist dieser mit einem Siegel gekennzeichnet. Ein eingekreistes A bedeutet, dass 1/3 der UV-Filter vor UV-A-Strahlen schützen – wie von der Europäischen Kommission empfohlen.

Unterschied Lichtschutzfaktor Sonnenschutzfaktor: Was bedeuten LSF und SPF?

Abgekürzt wird der Begriff Lichtschutzfaktor in Europa als LSF. Im Englischen hat die geläufige Kurzform SPF die Bedeutung “Sun Protection Factor”. Der Faktor selbst ist identisch, einen Unterschied bezüglich der Maßeinheit von Lichtschutzfaktor und Sonnenschutzfaktor gibt es also nicht. 

Ist die Haut von Natur aus vor Sonne geschützt?

Unsere Haut ist den intensiven Strahlen auch ohne Lichtschutzfaktoren nicht komplett schutzlos ausgeliefert. Sie ist von Natur aus mit körpereigenen Abwehrmechanismen ausgestattet: So regt die verstärkte Sonneneinstrahlung die Bildung des Hautfarbstoffs Melanin an, der für kurze Zeit DNA-Schäden an den Zellen verhindern kann. Gebräunte Haut hat einen Lichtschutzfaktor von 3 bis 5 und ist somit weniger sonnenempfindlich als blasse. Allerdings signalisiert sie auf diese Weise auch, dass sie bereits einem Übermaß an Strahlung ausgesetzt war.

Interessant: Auch die im Schweiß enthaltene Urocaninsäure bietet einen geringen UV-Schutz, indem sie die Strahlen absorbiert. 

Lichtschutzfaktoren: Wie lange darf ich mich in der Sonne aufhalten?

Das Prinzip der Sonnenschutzfaktoren ist hilfreich, um den Aufenthalt im Freien unbeschwerter zu gestalten. Dennoch sollten Sie ausgiebige Sonnenbäder meiden: Auch eingecremt gilt es, sich mit Bedacht und begrenzt den Strahlen auszusetzen. Wie lange Ihre Haut durch die Filter Ihres Produktes gut geschützt ist, lässt sich trotz Angabe des Lichtschutzfaktoren nicht verallgemeinern – denn Ihre Haut ist mit einer individuellen Widerstandskraft ausgestattet, die von Ihrem Hauttyp abhängt. Helle Hauttypen mit blonden oder roten Haaren und blauen Augen verfügen nur über eine sehr kurze Eigenschutzzeit, die nur wenige Minuten andauert. Dunkle Hauttypen mit braunen Augen und Haaren können sich bis zu 40 Minuten ohne weiteren Schutz der Sonne aussetzen. Um herauszufinden, wie lange Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne dass Ihre Haut Schaden nimmt, multiplizieren Sie den Lichtschutzfaktor mit der Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps. Allerdings ist das Ergebnis kein Freibrief: So empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), lediglich 60 Prozent der berechneten Dauer in der Sonne zu verbringen – denn ein Teil der UV-Strahlung dringen trotz UV-Filter zur Haut durch. Daher sollten Sie im Freien zusätzlich Schattenplätze bevorzugen und die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden.

Beachten Sie folgende Tipps: 

  • Bevorzugen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor von 30+ oder besser noch 50+
  • Im Schnee und am Wasser ist die Strahlung besonders intensiv
  • Greifen Sie nicht nur beim Baden zu wasserfesten Produkten, sondern auch, wenn Sie stark schwitzen

 

Entspricht der tatsächliche Schutz den genannten Lichtschutzfaktoren?

Damit der Sonnenschutz sich wie angegeben entfalten kann, müssen Sie Ihre Produkte korrekt anwenden. Cremen Sie sich großzügig ein und beachten Sie die Anwendungshinweise auf der Verpackung – etwa eine Fingerlänge Sonnencreme für Gesicht und Hals, zwei Fingerlängen pro Unterarm für den Körper (2 Milligramm pro Quadratzentimeter Haut). Tragen Sie Sonnenschutzprodukte mit organischen Filtern rechtzeitig auf: eine halbe Stunde vor Ihrem Aufenthalt im Freien. Die chemischen UV-Absorber entfalten ihre Schutzfunktion zeitversetzt. Mineralischer UV-Schutz liegt in Form von Partikeln auf, die Sonnenstrahlen reflektieren – sie sind sofort nach dem Auftragen wirksam.

So bleibt der Sonnenschutz stabil: Sie können den Lichtschutzfaktor durch mehrmaliges Eincremen nicht erhöhen. Dennoch sollten Sie etwa alle zwei Stunden nachcremen, um die Schutzwirkung über den Tag hinweg aufrechtzuerhalten. Das gilt auch für wasserfeste Sonnenschutzmittel – sie bewirken lediglich einen möglichst stabilen Schutz während der Zeit im Wasser.

Einheitlicher Lichtschutzfaktor, zwei Wirkprinzipien von Sonnencremes

Sonnencremes basieren auf zwei unterschiedlichen Wirkprinzipien, auf chemischen Filtern oder mineralischem Sonnenschutz. Die Bezeichnung und Bewertung der Lichtschutzfaktoren ist in beiden Fällen gleich. Chemische Filter in Sonnenschutzprodukten absorbieren Strahlen und wandeln sie in der Haut in Wärmeenergie um. Sonnenschutzprodukte wie die orangefarbene Linie von Avène ziehen in die Haut ein, bieten nach einer Wartezeit besonders stabilen UV-Schutz und eignen sich als Make-up-Unterlage. Die Filter in allen Avène-Sonnenschutzprodukten sind dabei auf die geringstmögliche Anzahl reduziert und haut- sowie umweltverträglich. 

Physikalischer Sonnenschutz entfaltet seinen Effekt nicht in, sondern auf der Haut. Winzige reflektierende Partikel bewahren die Haut ohne Wartezeit vor den schädlichen Strahlen. Bei der weißen Linie von Avène handelt es sich um mineralischen Sonnenschutz. Die Produkte sind die richtige Wahl für sehr sensible bzw. allergische Haut oder Haut mit besonderen Bedürfnissen.

Unabhängig von ihrem Wirkprinzip verlängern Cremes und Fluids mit Lichtschutzfaktor Eigenschutzzeit und somit Sonnenresistenz der Haut. Im Frühling, wenn die Haut nach der dunklen Jahreszeit von der Sonne entwöhnt ist, gilt sie als besonders empfindlich. Schutzbedürftig ist sie jedoch das ganze Jahr über. Denn auch wenn die Sonne nicht vom blauen Himmel strahlt, umgeben uns die schädigenden Strahlen: Bewölkung mindert die Strahlung kaum.

Wie lässt sich die Haut umfassend vor Sonneneinstrahlung schützen?

Die UV-Strahlung ist die bekannteste Bedrohung der Haut, wenn wir uns im Freien aufhalten. Neben den UV-Strahlen dringt auch der blaue Anteil des Tageslichts, das sogenannte Blue-Light, in die Haut – sogar tiefer als UV-Strahlen. Während herkömmliche Sonnenschutzmittel nur vor UV-Strahlen schützen, hat Avène einen innovativen Filter entwickelt, der empfindliche Haut verschiedener Hauttypen auch vor Blue-Light bewahrt. Wenn Sie sich umfassenden Sonnenschutz wünschen, finden Sie im Avène-Sortiment Sonnencremes und -fluids mit HEV-Blue-Light-Filter passend zu Ihrem Hauttyp. Die Textur ist auf die Bedürfnisse trockener Haut, normaler Haut, Mischhaut oder fettiger Haut abgestimmt. 

Tipp:  Die getönten Varianten verleihen Ihrem Teint eine frische Optik, so dass Sie in Ihrer Pflegeroutine keinen Make-up-Schritt mehr einzuplanen brauchen.

Wie entstehen Sonnenschäden in der Haut?

UV- und HEV-Licht setzen in der Haut freie Radikale frei. Diese entstehen schon bei kurzer Lichtexposition und aktivieren schädigende Enzyme. Oxidieren Proteine wie Keratin, Elastin und Kollagen, werden ihre Funktionen eingeschränkt und ihr Abbau gefördert. Die Flexibilität der Haut lässt daraufhin nach. Auch DNA-Schäden der Zellen sind typische Folgen, die für Hautkrebs verantwortlich sind. Dass das Auftragen von Sonnenschutzprodukten als vorbeugende Maßnahme unverzichtbar ist, zeigt eine australische Studie. Sie belegt, dass Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor die Häufigkeit von weißem und schwarzem Hautkrebs reduzieren konnten. 

Wer profitiert von täglichem Lichtschutz mit Lichtschutzfaktoren?

Halten Sie sich ganzjährig gerne im Freien auf, sollten Sie auch im Herbst und Winter nicht auf Sonnenschutz verzichten. Auch Menschen, die im Freien arbeiten, sind stärker auf Produkte mit Lichtschutzfaktoren angewiesen als andere, die im Büro tätig sind. Bei jedem längeren Aufenthalt im Freien profitieren Sie davon, wenn Ihre Sonnencreme Faktor 50+ aufweist.

Wie schützt Stoff mit UPF vor der Sonne?

Auch Stoff verlängert den Eigenschutz vor der Sonne – der UPF gibt als UV-Schutzfaktor an, wie stark. 

  • Baumwollkleidung: Dunkle, fest gewebte Kleidung hat einen höheren UPF (ca. 20)  als helle (ca. 10).
  • UV-Schutzkleidung: Das Gütesiegel „UV-Standard 801“ weist spezielle UV-Schutzkleidung aus (UPF 20-80).
  • Markisen und Sonnenschirme: Achten Sie beim Kauf auf die Angaben zur UV-Beschichtung. Ohne haben Markisen und Sonnenschirme nur einen UPF von ca. 5. 

Fazit: Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktoren trägt
zur Hautsicherheit bei

Der Lichtschutzfaktor gibt bei Sonnenschutzprodukten an, wieviel länger die Haut im Vergleich zum Eigenschutz der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne dass ein Sonnenbrand zu erwarten wäre. Achten Sie als Mindestanforderung auf einen Breitbandschutz vor UV-B- und UV-A-Strahlen. Noch umfassender bewahren Sie Ihre Haut mit dem innovativen Filtersystem von Avène, das auch vor Blue-Light schützt, vor schädlichen Folgen des Tageslichts. Die biologisch abbaubaren Filter haben keine schädlichen Auswirkungen auf Zooplankton, Phytoplankton und Korallen. Zudem helfen der bewusste Umgang mit Sonne und weitere textile Sonnenschutzmaßnahmen, Hautschäden durch das Tageslicht zu vermeiden.

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