Ratgeber

Trockene Haut in der Schwangerschaft

Trockene Haut in der Schwangerschaft

Welche Produkte helfen gegen Ekzeme auf der Haut und Juckreiz in der Schwangerschaft? Warum verändert sich die Haut werdender Mütter bis hin zur Neurodermitis?

“Trockene Haut in der Schwangerschaft führt häufig zu Juckreiz und unangenehmen Ekzemen. Hierfür gibt es viele mögliche Ursachen wie Kleidung, Wassereinlagerungen und ein veränderter Hormonhaushalt. Mit der richtigen Umstellung und Pflege kann der Juckreiz gelindert und werdenden Müttern zu einem besseren Hautbild verholfen werden.“

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Inhaltsverzeichnis
1. Warum juckt die Haut in der Schwangerschaft?
2. Hormone und Wassereinlagerungen
3. Neurodermitis in der Schwangerschaft
4. Symptome der Neurodermitis
5. Starker Juckreiz als Anzeichen einer Schwangerschaftscholestase
6. Was kann ich selbst gegen juckende Haut in der Schwangerschaft tun?
7. Welche Produkte helfen gegen trockene Haut in der Schwangerschaft?
8. Fragen und Antworten zu trockener Haut in der Schwangerschaft

Warum juckt die Haut in der Schwangerschaft?

Während die Haut vieler werdender Mütter in den ersten Monaten der Schwangerschaft förmlich strahlt und leuchtet, haben andere Frauen schwere Hautprobleme. Vor allem trockene und juckende Haut gehen häufig mit der Schwangerschaft einher und stellen die zukünftige Mama vor eine neue Herausforderung. 

Hormone und Wassereinlagerungen

Sobald eine Frau ein Kind erwartet, stellt sich der komplette Hormonhaushalt um. Vor allem die Sexualhormone Östrogen und Progesteron stoßen viele Prozesse an, die zu veränderten Stoffwechselvorgängen und somit auch zu Veränderungen der Haare und des Hautbildes führen. Ein leidiges Ergebnis ist trockene und spröde Haut in der Schwangerschaft. Zusätzlich lagert der Körper einer Schwangeren Wasser ein, das dann in den entsprechenden Hautschichten fehlt und zu Trockenheit und rissiger Haut führen kann. 
 

Enge Kleidung


Der wachsende Bauch ist von diesem Phänomen zwar am meisten betroffen, trotzdem verspüren werdende Mütter den Juckreiz in der Schwangerschaft am ganzen Körper. Eng anliegende Kleidung kommt ebenfalls als auslösender Faktor hinzu. Umstandsmode ist zwar bequem, führt aber trotzdem und speziell im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel zur Ausbildung von Schweiß, weil die Haut nicht gut atmen kann. Schwitzen steigert den Juckreiz. 

Reaktion auf Pflegeprodukte


Da sich der komplette Körper in der Schwangerschaft umstellt, kann es passieren, dass auch die Haut auf zuvor verträgliche Pflegeprodukte plötzlich negativ reagiert. Die Haut ist sensibler und spricht womöglich deutlich empfindlicher auf Seifen, Waschmittel, Weichspüler und Kosmetikprodukte an. Reizungen, die mit Juckreiz einhergehen, sind dann keine Seltenheit. Testen Sie bei lokal auftretendem Juckreiz am besten Ihre Kosmetikprodukte.
 

Auslöser für trockene Haut

 
  • Hormonumstellung
  • Veränderter Stoffwechsel
  • Wassereinlagerungen
  • Enge Kleidung und Schwitzen
  • Seifen, Waschmittel und Kosmetikprodukte
     

Bleibt der Juckreiz nach der Geburt des Kindes bestehen?


Zum Glück stellt sich der Körper nach der Geburt des Babys wieder auf seine alten Gewohnheiten um. Dementsprechend können Sie dann wieder auf Ihre alten Pflegeroutinen zurückgreifen und müssen nicht Ihre kompletten Produkte für immer verbannen.

Neurodermitis in der Schwangerschaft

Wenn schon vor der Entscheidung, ein Kind zu bekommen, eine Neurodermitis bestand, verstärken sich die Symptome meistens in der Schwangerschaft noch einmal. Speziell der Juckreiz wird dann zur Qual. Doch auch ohne vorherige
Hautkrankheit können sich Symptome der sogenannten Schwangerschaftsdermatose (atopische Dermatitis) üblicherweise im zweiten oder letzten Trimester der Schwangerschaft ausbilden. 

Symptome der Neurodermitis

 
  • Rötungen im Gesicht, am Hals, an den Ellenbeugen und in den Kniekehlen
  • Trockene Haut und sehr starker Juckreiz 
  • Juckende Pusteln am Oberkörper und den Extremitäten
  • Nässende, schuppende und juckende Ekzeme

Als Ursache kommt wie bei einer ‘normalen’ Neurodermitis ohne Schwangerschaft eine erbliche Veranlagung in Betracht. Es handelt sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe aus der Umgebung. Gepaart mit der Hormonumstellung und Wassereinlagerung kann sich schnell eine Neurodermitis ausprägen. 

Starker Juckreiz als Anzeichen einer Schwangerschaftscholestase

Tritt ein unangenehmer und lang anhaltender Juckreiz in der Schwangerschaft am ganzen Körper auf und manifestiert sich erst in der Spätschwangerschaft, kann es sich um eine Schwangerschaftscholestase handeln. Damit ist eine vorübergehende Störung der Leber gemeint, wodurch Galle nicht richtig abfließen kann. 
Die erhöhte Konzentration von Gallensäure im Blut lagert sich in der Haut ab und reizt dort die Nervenendigungen, sodass sehr starker Juckreiz entsteht. Lassen Sie plötzlich auftretenden und starken Juckreiz deshalb unbedingt von Ihrem Gynäkologen oder Dermatologen abklären. Die Schwangerschaftscholestase kann medikamentös gut behandelt werden. 

Was kann ich selbst gegen juckende Haut in der Schwangerschaft tun?

In erster Linie sollten Sie juckende Haut natürlich nicht aufkratzen. Dass das nicht immer einfach ist, ist kein Geheimnis. Zudem gibt es verschiedene Routinen, die Sie in Ihren Alltag als Schwangere einbauen sollten, wenn Sie an trockener Haut und Juckreiz leiden. 

1. Vermeiden Sie (lange) Bäder, duschen Sie möglichst kurz und auf keinen Fall jeden Tag - vor allem bei ausgeprägter Neurodermitis.

2. Rubbeln Sie die Haut nach dem Duschen nicht trocken, sondern tupfen Sie diese mit sanften Bewegungen ab.

3. Vermeiden Sie aggressive und hautreizende Kosmetikprodukte, selbst wenn Sie diese vor Ihrer Schwangerschaft gut vertragen haben. 

4. Kleiden Sie sich luftig, auch wenn Sie Ihren schönen runden Babybauch stolz der ganzen Welt präsentieren wollen. Baumwolle und Leinen eignen sich gut.
5. Vermeiden Sie direkte UV-Strahlung der Sonne, die Ihre Haut noch mehr austrocknen lassen würde. Nutzen Sie hochwirksame Sonnenschutzcreme mit LSF 50+.

6. Versorgen Sie Ihre strapazierte und trockene Haut grundsätzlich morgens und abends mit feuchtigkeitsspendender und rückfettender Creme.



7. Stärken Sie Ihre Haut von innen und trinken Sie viel Wasser - möglichst mindestens 1,5 Liter am Tag.

Welche Produkte helfen gegen trockene Haut in der Schwangerschaft?

Avène bietet z. B. mit der XeraCalm A.D und der TriXera NUTRITION Serie reichhaltige Pflegeprodukte für sehr trockene Haut, die aufgrund ihrer leichten Verträglichkeit genauso für Kinder wie für schwangere Frauen geeignet sind.  XeraCalm ist durch die einzigartige, leistungsstarke Formulierung mit I-modulia®-Komplex, dem ersten biotechnologischen Aktivstoff aus Avène Thermalwasser, besonders wirksam gegen Juckreiz aufgrund von Hauttrockenheit, stimuliert die Abwehrkräfte der Haut und wirkt reizlindernd. Außerdem kommen die Produkte ganz ohne Duft- und Konservierungsstoffe aus.
 

TRIXERA NUTRITION PFLEGEMILCH


Die TriXera NUTRITION Pflegemilch von Avène ist speziell für empfindliche und trockene Haut entwickelt worden. Sie zieht schnell ein und spendet der Haut bis zu 48 Stunden Feuchtigkeit. Die Inhaltsstoffe regenerieren die Haut und stimulieren die Widerstandskraft der Zellen.

TRIXERA NUTRITION BALSAM


Für Gesicht und Körper entwickelt, beruhigt der TriXera NUTRITION Balsam spröde und trockene Haut. Durch die innovative Fluid-Textur zieht die Creme schnell ein und ist dank hautneutraler Inhaltsstoffe für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Der Balsam enthält keine Duftstoff.

Fragen und Antworten zu trockener Haut in der Schwangerschaft

Was hilft bei trockener Haut in der Schwangerschaft?


Kommt es in der Schwangerschaft zu Juckreiz und trockener Haut, sind feuchtigkeitsspendende und rückfettende Cremes die ideale Lösung. Vermeiden Sie außerdem Bäder, langes Duschen und hautreizende Kosmetik. Tragen Sie luftige Kleidung und halten Sie Ihren Wasserhaushalt in Balance. 

 

Warum bekomme ich trockene Haut in der Schwangerschaft?


Hormonumstellung, Änderung des Stoffwechsels, Wassereinlagerungen und erhöhtes Schwitzen durch falsche Kleidung sind die wichtigsten Auslöser für trockene Haut in der Schwangerschaft. 

Was ist Schwangerschafts-Neurodermitis?


Neurodermitis in der Schwangerschaft ist eine Hautkrankheit, die sich durch Juckreiz, rote Stellen sowie nässende und schuppende Ekzeme zeigt. In den meisten Fällen ist die werdende Mutter schon vorher Neurodermitikerin und die Symptome verstärken sich durch die Schwangerschaft nur noch weiter. Eine Schwangerschaftsdermatose hat keinen Einfluss auf das Baby. 

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