Ratgeber

Onkologie Sonnenschutz

Chemotherapie und Sonne: Sonnenpflege

Im Kampf gegen den Krebs muss die Haut durch die Strahlentherapie viel aushalten und ist angreifbar, weshalb ein intensiver Sonnenschutz nach der Chemotherapie unabdingbar ist.

“Gereizte, gerötete und beanspruchte Haut ist das Ergebnis einer Strahlentherapie. Deshalb brauchen Krebspatienten eine besondere hautberuhigende Pflege und einen effektiven Schutz vor der Sonne.”

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Inhaltsverzeichnis

1. Chemo und Sonne: Warum ist UV-Strahlung besonders für Krebspatienten gefährlich?
2. Können Krebspatienten im Sommer in den Süden fahren?
3. Sonnenschutz und -pflege während der Krebstherapie
4. Welche Sonnencreme bei Chemotherapie?
5. 3 Tipps für den richtigen Umgang mit Sonnencreme
6. Sonnenpflege von Avène für die Anwendung während der Krebstherapie
7. FAQ - Sonnenschutz bei Krebspatienten
8. Chemotherapie und Sonne: Sonnenschutz ist ein Muss!
 

Chemo und Sonne: Warum ist UV-Strahlung besonders für Krebspatienten gefährlich?

Eine zu hohe Sonneneinstrahlung ist für jeden Menschen gefährlich. Von der Pigmentstörung über den Sonnenbrand bis hin zum schwarzen Hautkrebs können die Ergebnisse der UV-Strahlung für unseren Körper verheerend sein. Ist die Haut sowieso schon durch eine Chemotherapie in Mitleidenschaft gezogen, wird die Sonne noch einmal deutlich bedrohlicher. Durch die Strahlentherapie wird die Haut von Krebspatienten stark beansprucht. Die Therapieform greift nämlich nicht nur bösartige Zellen, sondern auch gesunde Hautzellen an. Trockene Hautpartien, Rötungen, Reizungen, Schwellungen, Juckreiz, Ausschläge und eine Überempfindlichkeit gegenüber der Sonne sind die Folgen.


 

 

Folgen für die Haut nach der Strahlentherapie

 
  • Trockene und schuppige Hautstellen
  • Rötungen
  • Reizungen
  • Juckreiz
  • Schwellungen
  • Ausschlag
  • Lichtempfindlichkeit

Einige gängige Zytostatika, die das Zellwachstum bösartiger Tumorzellen hemmen, erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut zusätzlich. Dazu zählen z. B. 5-Fluorouracil, Dacarbazin, Methotrexat und Vinblastin. Ärzte empfehlen ihren Patienten deshalb während und in den ersten sechs Monaten nach der Chemotherapie die Sonne gänzlich zu meiden, da das ultraviolette Licht leichtes Spiel bei der bereits beeinträchtigten Haut hat.

Können Krebspatienten im Sommer in den Süden fahren?

Viele Menschen fiebern das ganze Jahr auf eine schöne Zeit im Sommerurlaub hin. Sonne, Sand und Meer stellen einen entspannenden Ausgleich zum Alltag dar. Doch können Krebspatienten ebenfalls ihren Urlaub genießen? Zumal gerade sie vor, während und nach dem Kampf gegen den Krebs eine Auszeit gut gebrauchen könnten.

Natürlich können sie in den Urlaub fahren. Die Erkrankung schließt eine Reise nicht aus. Allerdings gilt es aufgrund der Umstände und der erhöhten Sonnenempfindlichkeit einiges zu beachten:

1. Reiseplanung

Je nachdem an welchem Punkt der Krebsbehandlung der Patient steht, ist eine Reise auf jeden Fall möglich. Beispielsweise liegen zwischen Diagnose und Beginn der Behandlung meist noch einige Tage oder sogar Wochen, sodass eine Reise in dieser Zeit problemlos möglich ist und die Erinnerungen an diese schöne Zeit noch einmal Kraft für die kommende Phase geben. Sprechen Sie Ihre Reiseideen am besten direkt mit Ihrem Arzt ab.

2. Anreise

Üblicherweise bedeutet die Anreise mit Bahn, Bus, Auto oder Flugzeug den größten Stress und erhöht das Risiko für Komplikationen. Fand vor wenigen Wochen eine größere Operation im Bauch- oder Brustraum oder am Kopf wegen eines Hirntumors statt, ist von Flugreisen abzusehen. Letztlich schätzt der behandelnde Arzt die Flugtauglichkeit ein.

3. Medikamente

Vor dem Urlaub sollte die Medikation mit dem Arzt abgesprochen werden. Gibt es klimatische Bedingungen, die auf die Medikamente einwirken könnten? 
Nehmen Sie ausreichend Medikamente mit - besser mehr als weniger

Wichtig: Medikamente gehören ins Handgepäck. Kommt der Koffer abhanden, haben Sie glücklicherweise noch Ihre wichtigsten Medikamente bei sich.

4. Impfschutz

Einige Länder der Welt genehmigen die Einreise nur mit einem speziellen Impfschutz. Hier kommt es wieder auf den Zeitraum der geplanten Reise an. Liegt die Therapie schon einige Zeit zurück, besteht keine Gefährdung durch die Impfung. Befinden Sie sich aber aktuell in einer Chemotherapie oder fand diese erst kürzlich statt, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko und eine Impfung ist nicht unbedingt möglich. Besprechen Sie Ihre Reiseziele und notwendige Impfungen daher immer mit Ihrem Arzt.

5. Sonneneinstrahlung

Chemotherapie und Sonne vertragen sich nicht, weshalb bestimmte Schutzmaßnahmen nötig werden, wenn Sie einen Urlaub in einem sonnenreichen Land planen.

Wichtig: Begeben Sie sich nicht direkt in die Sonne und suchen Sie vor allem in der Mittagszeit schattige Plätze auf. Nutzen Sie eine intensive Sonnenpflege mit mindestens Lichtschutzfaktor 50+.

Sonnenschutz und -pflege während der Krebstherapie

Da die Haut während der Strahlentherapie deutlich anfälliger für die UV-Strahlung ist, muss sie dringend vor der Sonne geschützt werden. In erster Linie empfehlen sich Schatten und eine textile Barriere. Je dunkler und dichter der getragene Stoff ist, desto höher ist der Sonnenschutz.
Achten Sie darauf Ihre Stirn, Ohren, Nase, Wangen und den Nacken vor der Sonne zu schützen, da diese kleinen Stellen häufig vergessen werden. Tragen Sie unbedingt eine Sonnenbrille, um Ihre Augen zu schützen.

Welche Sonnencreme bei Chemotherapie?

Da die Haut von Krebspatienten durch die Strahlung stark beansprucht ist, empfiehlt sich eine gleichzeitig sanfte und milde Sonnencreme, die trotzdem einen hohen Schutz vor der Sonne bietet. 

Eine gute Sonnenschutzcreme hat einen physikalischen oder chemischen Filter, der die UV- Belastung z. B. mithilfe mineralischer Pigmente reduziert. Die kleinen Pigmente reflektieren die Strahlen, damit diese nicht in die Haut eindringen können.
Chemische Filter absorbieren das Sonnenlicht und wandeln das stark energetische UV-Licht in langwellige und energiearme Strahlung um, die für den Körper nicht mehr gefährlich werden kann. Viele moderne Sonnencremes haben mehrere chemische und meist einen physikalischen Filter, der sowohl UVA- als auch UVB Strahlen blockt.

3 Tipps für den richtigen Umgang mit Sonnencreme:


1. Tragen Sie den Sonnenschutz bereits vor dem Aufenthalt in der Sonne auf, am besten etwa 30 Minuten vor dem Sonnenkontakt.

2. Es zählt: Viel hilft viel. Häufig wird die Sonnenschutzcreme viel zu dünn aufgetragen, sodass die optimale Menge von 2 mg/cm² kaum erreicht wird. Tragen Sie die Creme deshalb sehr großzügig auf.

3. Vergessen Sie nicht die kleinen Stellen am Kopf wie Nase, Ohren, Stirn und Hals.

Krebspatienten sollten sich bewusst machen, dass ihre Haut nach der Chemotherapie
verändert sein kann. Deshalb empfehlen Hautärzte zunächst das Sonnenschutzmittel an einem kleinen Hautareal auf Verträglichkeit zu testen.

Sonnenpflege von Avène für die Anwendung während der Krebstherapie

Da die Haut nach der Strahlentherapie überempfindlich gegen Sonne ist, bieten sich die Produkte der weißen Linie von Avène an, die speziell auf äußerst empfindliche Hauttypen ausgerichtet sind. Durch das hautberuhigende Thermalwasser und hochverträgliche mineralische Filter sind sie ein sehr gut geeigneter Schutz vor der Sonne während und nach der Chemotherapie.



SunsiMed

Allen voran bietet der medizinische Sonnenschutz SunsiMed von Avène sehr hohen Hautschutz und ist für Risikopatienten mit einer Überempfindlichkeit gegenüber der Sonne besonders relevant und bietet Prävention vor aktinischen Keratosen und lichtbedingter Hautalterung. 
Durch das komplexe und lichtstabile Filtersystem SunSitive Protection® stärkt SunsiMed die Schutzfunktion der Haut. Die Creme ist frei von Duftstoffen, beruhigt die Haut und die Aktivstoffe wirken entzündungshemmend.

Mineralische Sonnenmilch LSF 50+

Die Mineralische Sonnenmilch von Avène ist perfekt für Menschen mit einer
Überempfindlichkeit gegenüber chemischen Filtern. Dank mineralischem Filtersystem bietet die Sonnenmilch einen hohen Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlung. Dank Avène Thermalwasser beruhigt die Sonnenmilch die Haut und lindert mögliche Reizungen.


Kompaktsonnencreme und Make-up LSF 50+

Gerade nach einer Strahlentherapie sieht die Haut oft blass und wenig frisch aus. Die Kompaktsonnencreme von Avène bietet dank mineralischem Filter nicht nur einen hohen Lichtschutzfaktor für überempfindliche Haut, sie ist gleichzeitig ein Make-up mit hoher Deckkraft, die für einen matten Teint sorgt.

Unsere Empfehlung: Testen Sie alle Cremes und Lotionen vor der Anwendung auf einem kleinen Areal auf der Haut, denn diese kann sich mit der Krebstherapie verändern und Empfindlichkeiten gegenüber Wirkstoffen entwickeln, die vorher womöglich nicht gegeben waren.

FAQ - Sonnenschutz bei Krebspatienten

Worauf muss ich achten beim Sonnen als Krebspatient?


Als Krebspatient, der bereits eine Chemotherapie hinter sich hat, müssen Sie darauf achten, dass Ihre Haut empfindlicher gegenüber der Sonne ist. Sie ist gereizt, gerötet, trocken und womöglich geschwollen. Die Feuchtigkeit in der Haut muss sich erst wieder regulieren und bis dahin sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung komplett vermeiden. Für den Kontakt mit der Sonne empfiehlt sich eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor 50+.

Welche Sonnenschutz Produkte sind für Krebspatienten geeignet?


Krebspatienten sollten während der Chemotherapie auf eine Sonnenpflege zurückgreifen, die für empfindliche Haut geeignet ist und einen sehr hohen Lichtschutzfaktor bietet. Idealerweise besitzt die Lotion eine hautberuhigende Formel, die Rötungen und Reizungen lindert und für ein wohliges Gefühl beim Auftragen sorgt. Jedes Produkt für die Haut sollte mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Chemotherapie und Sonne: Sonnenschutz ist ein Muss!

Da die Haut nach der Chemo extrem anfällig für UV-Strahlung und Infektionen ist, muss zwingend ein Sonnenschutz her.
Kleidung und eine milde Sonnenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor sollte jeder Krebspatient bei sich führen, wenn er einen Ausflug in die Sonne wagt.

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