Ratgeber

Krebstherapie: Therapieformen und dermatologische Nebenwirkungen

Krebstherapie: Therapieform & Nebenwirkungen

Lernen Sie die gängigsten Krebstherapieformen kennen – und wie Sie sich und Ihre Haut bestmöglich auf Nebenwirkungen vorbereiten.

Eine Krebserkrankung kann auf vielfältigste Weise behandelt werden. Doch leider haben alle Therapieformen eines gemeinsam: die Nebenwirkungen. Doch wer sich gut vorbereitet, kann den Symptomen entsprechend begegnen – und sie eindämmen.

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Chemotherapie, Strahlentherapie … und weshalb Haut und Haar verrückt spielen.

Leider ist der Kampf gegen den Krebs nach wie vor eine sehr belastende Angelegenheit für den Körper. Zwar werden die Krebstherapien dank des Fortschritts der modernen Medizin immer schonender, doch sie bleiben, was sie sind: Ein Angriff auf Zellen des Körpers.
 
Natürlich gibt es viele verschiedene Krebstherapieformen, die sich alle in ihrer Schwere, ihrer Auswirkung und in ihren Nebenwirkungen unterscheiden. Krebserkrankungen sind so vielfältig und individuell wie die Patienten selbst, daher werden auch die Therapien entsprechend angepasst. Daher können sich auch die Beschwerden von Person zu Person grundlegend unterscheiden. Während manche beinahe nichts von ihrer Behandlung spüren, können bei anderen sehr starke Nebenwirkungen auftreten. Ob und welche Beschwerden auftreten, hängt also von vielen Faktoren wie Alter, genereller Gesundheitszustand, Therapieform und Genetik ab.
 
Sichtbar werden die Auswirkungen der Krebstherapien vor allem anhand der Reaktion der Haut und der Haare. Ein typisches Bild für die Chemotherapie ist beispielsweise der vollständige Ausfall der Haare. Glücklicherweise sind sowohl die Haut- als auch die Haarveränderungen zeitlich begrenzt und kein chronischer Zustand. Bei den meisten Patienten wachsen die Haare nach Abschluss der Therapie wieder vollständig nach und auch die Haut kehrt zu ihrer ursprünglichen Form zurück.
 

Krebstherapie: Welche gängigen Therapieformen und Nebenwirkungen gibt es?


Um sich so gut wie möglich auf die jeweilige Krebstherapie einstellen zu können, ist es besonders wichtig, die möglichen dermatologischen Nebenwirkungen zu kennen.
 

Chemotherapie


Unter einer Chemotherapie versteht man eine Krebsbehandlung mit bestimmten Medikamenten, sogenannten Zytostatika („Zell-Hemmern“): Diese hemmen das Wachstum, die Teilung und damit auch die Vermehrung der Krebszellen. Das Tumorwachstum soll so gebremst oder sogar ganz gestoppt werden. Die meisten Chemotherapien wirken im ganzen Körper. Daher sind nicht nur Krebszellen betroffen, auch gesunde Zellen können geschädigt werden. Dazu gehören die Haut- und Schleimhautzellen: Sie müssen sich ständig erneuern, um dem Körper als Hülle und Schutz vor allen schädlichen Einflüssen zu dienen. Die Folge: Die Haut wird insgesamt empfindlicher, ganz besonders die Schleimhäute im Verdauungstrakt und im Intimbereich. Folgende dermatologische Nebenwirkungen können bei einer Chemotherapie auftreten:
 
• Haarausfall
• Lokale Xerosen (Trockenheit)
• Juckreiz und Hautirritationen
• Akneartige Erscheinungen und Haarwurzelentzündungen
• Rötungen
• Hyperpigmentierung
• Schleimhautentzündungen
• Nagelerkrankungen
• Hand-Fuß-Syndrom
 

Strahlentherapie


Unter einer Strahlentherapie versteht man eine Behandlung mit ionisierenden, radioaktiven Strahlen, durch die ein Tumor gezielt zerstört werden soll. Die Strahlentherapie ist in der Regel schmerzlos. Allerdings kann es zu Nebenwirkungen, vor allem Hautreizungen, kommen.
 
Folgende dermatologische Nebenwirkungen können bei einer Bestrahlung auftreten:
 
• Rötungen
• Lokale Xerosen (Trockenheit)
• Trockene Abschuppungen
• Nässende Schuppungen
• Nekrosen (absterbendes Hautgewebe)
• Hautatrophie (Hautverdünnung)
• Dyschromie (Hautverfärbungen)

Was Sie während der Strahlentherapie beachten sollten:
 
• Zur Pflege: Waschen oder duschen Sie sich täglich kurz mit lauwarmem Wasser. Dabei sollten eventuelle Einzeichnungen ausgespart werden.
• Vermeiden Sie Kratzen, Bürsten oder Trockenreiben der bestrahlten Haut.
• Tragen Sie möglichst wenig Schmuck sowie keine Reißverschlüsse oder Knöpfe direkt auf dem bestrahlten Gebiet, um mechanische Reizungen zu vermeiden.
• Verwenden Sie keine Pflaster oder Ähnliches auf der bestrahlten Haut.
• Vermeiden Sie starke Kälte- oder Wärmeeinwirkung, wie etwa durch Saunabesuche, Solarium oder direkte Sonneneinstrahlung.
 
Unser Tipp: Tragen Sie lockere, gut sitzende, nicht scheuernde Kleidung, um Hautreizungen zu vermeiden.

Wenn die Haare weniger werden


Oft zeigen sich die direkten Auswirkungen einer Krebstherapie leider auch am Haarwachstum. Die Kopfhaare, manchmal auch Augenbrauen und Wimpern, werden dünner und fallen aus. Ein einschneidendes, psychisch belastendes Erlebnis – besonders für Frauen. Plötzlich fühlt man sich weniger attraktiv, das Selbstbewusstsein leidet. Zusätzlich geht auch die wärmende beziehungsweise vor UV-Strahlen schützende Wirkung der Haare verloren.
 

Tipps und Maßnahmen bei therapiebedingtem Haarausfall


Bereiten Sie sich auf den Haarausfall vor – auch gedanklich. Denn wenn es soweit ist, werden sie dem Verlust Ihrer Haare gefasster und selbstbewusster entgegentreten. Doch auch mit Perücken, Tüchern und dem richtigen Make-up können Sie viel gegen den Haarausfall und für Ihr Wohlbefinden tun.
 

Perücken


Möglichst nah an Ihrer eigenen Frisur … oder vielleicht mal etwas ganz Neues? Perücken bieten Ihnen die Möglichkeit, Sie selbst zu bleiben, oder Ihr Aussehen grundlegend zu verändern. Bei Perücken unterscheidet man zwischen zwei Kategorien: Kunsthaarperücken sind pflegeleichter und wesentlich günstiger, sehen aber unechter aus. Echthaarperücken sind pflegeaufwändiger und teurer, können aber sehr real aussehen und das Auge sogar täuschen.
 
Unser Tipp: Besuchen Sie das Perückenstudio oder den Friseur möglichst, bevor Ihnen die Haare ausfallen. So können Sie ein Modell auswählen, das Ihrem natürlichen Haar am nächsten kommt.
 

Tücher


Wer keine Perücke tragen möchte oder sich zwischendurch Abwechslung wünscht, kann auf Bänder, Hüte, Turbane, Mützen oder Tücher zurückgreifen – am besten aus natürlichen, atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle, Bambus, Viskose oder Leinen. Wahlweise kann man auch ein Haarteil unter die Kopfbedeckung setzen, das hervorschaut, um ein noch natürlicheres Ergebnis zu erzielen. Gerade bei Tüchern gibt es viele verschiedene Bindetechniken, die Sie ausprobieren können.
 

Gut vorbereitet: Was Sie gegen dermatologische Symptome bei der Krebstherapie tun können.

Der Körper ist während der Krebstherapie in einer permanenten Stressphase. Daher kann vor allem die Haut sehr empfindlich auf äußere Reize reagieren. Achten Sie daher darauf, sich viel Gutes zu tun, Ruhe zu gönnen – und sich Zeit für die Haut zu nehmen. Denn ein sanftes, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Pflegeritual tut nicht nur der Seele gut, sondern unterstützt die Haut in Ihrer Regeneration und kann Überempfindlichkeitsreaktionen deutlich mildern.
 
Es gilt: Weniger ist mehr. Parfüm oder Alkohol kann die empfindliche Haut sehr reizen, daher sollten Sie auf wenige, dafür aber speziell ausgewählte Inhaltsstoffe setzen. Die Eau Thermale Avène Pflegeprodukte sind speziell auf die Bedürfnisse der empfindlichen Haut zugeschnitten und fördern aktiv die Beruhigung der Haut.
 

Die sanfte Reinigung


Die Avène Reinigungslotion für überempfindliche Haut reinigt die Haut gründlich aber sanft und muss nicht mit Wasser abgespült werden. Der extrem hohe Anteil an reizlinderndem Avène Thermalwasser sorgt für eine langanhaltende Beruhigung der Haut.
 

Die beruhigende Pflege


Die Avène Creme für überempfindliche Haut schützt mit pflanzlichem Squalan die Hautbarriere, beruhigt intensiv und bleibt dank des sterilen D.E.F.I.-Verschlusses absolut keimfrei.
 

Das Extra an Entspannung


Manchmal braucht die Haut einfach mehr – besonders, wenn sie sich gereizt, heiß und irritiert anfühlt. Die Avène Antirougeurs CALM Beruhigende Maske besitzt entzündungshemmende, kühlende und stärkende Eigenschaften. Sie lindert sofort Spannungs- und Wärmegefühle, erfrischt und spendet wohltuende Feuchtigkeit.
 
Wichtig: Verzichten Sie während und kurz nach der Behandlung auf Peelings und aggressive Produkte, die die Haut angreifen oder austrocknen können.
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