Ratgeber

Die Kontaktallergie

Die Kontaktallergie

Eine Kontaktallergie ist nicht heilbar, aber bei Meidung der Allergene und sanfter Kosmetik behält Ihre Haut die Contenance. Hier finden Sie Tipps für die richtige Pflege.

"Auf Kontaktallergene reagiert manche Haut gereizt und sie kann für Betroffene zu einer Belastung werden. Es gilt die Stoffe zu identifizieren und die Epidermis zu besänftigen, mit einer extra abgestimmten Pflege für die sensible Haut."

DIE MARKE EAU THERMALE AVÈNE

Inhaltsverzeichnis

1. Was zeichnet eine Kontaktallergie aus?
2. Welche Kontaktallergene gibt es?
3. Wie erkennt ein Dermatologe die Allergie der Haut?
4. Wie sieht die Behandlung der Allergie aus?
5. Häufig gestellte Fragen
 

Was zeichnet eine Kontaktallergie aus?

Für viele ist es eine vertraute Szenerie, wenn die versilberte Kette auf dem Dekolleté oder die frisch gewaschene Bluse rote Flecken und einen Ausschlag auf der Haut hervorruft. Denn um die 20 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer Kontaktallergie betroffen. Doch wie bemerken Sie, ob Sie auch zu der entsprechenden Gruppierung gehören? 

Löst die Berührung mit einem Stoff eine allergische Reaktion der Haut, beziehungsweise ein Kontaktekzem aus, wie eine Rötung ohne exakt begrenzte Ränder, Schwellungen oder Juckreiz, die Haut wird schmerzhaft rissig, eventuell nässt sie, bildet Plaques oder ist von Bläschen überzogen, liegt die Vermutung nahe, dass Sie unter einer Kontaktallergie leiden und sollten für die Diagnosestellung einen Dermatologen aufsuchen.

Trügerisch bei einer Kontaktallergie ist, dass auch Symptome an Stellen auftreten können, die mit dem Allergen nicht in Berührung kamen: eine sogenannte Streureaktion. Dabei treten die Hautveränderungen gewöhnlich nicht sofort auf, sondern erst nach einigen Stunden bis zu mehreren Tagen nach dem Kontakt, weshalb viele Patienten nicht sofort eine Verbindung zum auslösenden Allergen erkennen. Unbehandelt kann aus der Hautreaktion ein chronisches Kontaktekzem entstehen, das schließlich verhornt und rissig wird. Eine Heilung existiert für die Kontaktallergie leider nicht, aber wenn Sie die betreffenden Stoffe identifizieren und meiden, wird das Kontaktekzem verschwinden.

Welche Kontaktallergene gibt es?

Im Prinzip können Sie gegen die verschiedensten Stoffe und Materialien eine Allergie entwickeln. Tatsächlich gibt es einige Substanzen, die gehäuft als Allergene auftreten, ob synthetisch oder in der Natur gewachsen. Gerade in der Pflanzenwelt stecken eine Vielzahl diverser Auslöser, die außerdem ihren Weg in unsere Kosmetika finden oder in unseren Wohnungen und Gärten blühen. Geschätzt um die zehntausend Pflanzen gelten als mögliche Trigger bei Allergikern.
Von Menschenhand entwickelte Stoffe wie Latex, Duftstoffe und Farbstoffe, Konservierungsmittel oder Hilfsstoffe in der Gummiherstellung wie Akzeleratoren, Antioxidantien, Stabilisatoren oder Stoffe zur Vulkanisierung und Epoxidharze, stehen allesamt auf der Liste für mögliche Auslöser einer Kontaktallergie, wenn sich der Dermatologe auf Spurensuche begibt.
Ein häufiger Auslöser eines allergischen Kontaktekzems sind Waschmittel und Weichspüler, deren Spuren in frisch gewaschener Wäsche selten vollständig verschwinden und mit ihrer Fülle der Inhaltsstoffe als potentielle Verursacher immer untersucht werden sollten. Berufsgruppen, die verstärkt mit einem dieser Mittel in Berührung kommen, entwickeln dementsprechend gehäuft eine allergische Reaktion, die damit als Berufskrankheit eingestuft wird.

Wie erkennt ein Dermatologe die Allergie der Haut?

Regt sich bei Ihnen der Verdacht, Sie könnten an einer allergischen Hautreaktion leiden, sollten Sie umgehend einen Dermatologen aufsuchen. Versuchen Sie sich zu erinnern, mit welchen Mitteln Sie in der Vergangenheit an der betroffenen Hautstelle in Kontakt gekommen waren. Der Hautarzt wird Sie zu Ihrem Berufsleben und Ihrer bisherigen Allergie-Historie befragen, um eine Anamnese zu erstellen. Da ein Ekzem oft erst lange nach dem Hautkontakt mit dem Allergen auftritt, sollten Sie überprüfen, ob Sie in der Vergangenheit ein Pflege- oder Waschmittel gewechselt haben, ein neues Schmuckstück tragen oder sonstwie regelmäßig mit möglichen Kontaktallergenen in Berührung kommen - ein Allergie-Tagebuch kann Sie dabei unterstützen.


Um alle möglichen Auslöser zu eruieren, trägt der Arzt schließlich mittels eines Patch-Tests, beziehungsweise Epikutantests bekannte Allergene auf Ihre Haut auf und überprüft wenige Tage danach, ob Ihre Haut eine Reaktion auf eine der Substanzen zeigt. Hegen Sie bereits eine Vermutung, kann der Dermatologe sich auf eine Kategorie konzentrieren, wie Duftstoffe, Korbblütler oder eventuell Konservierungsstoffe.

Wie sieht die Behandlung der Allergie aus?

Hauptfaktor der Behandlung eines allergischen Kontaktekzems ist die Identifizierung des Allergens, also die Ursache für die Hautreaktion, um anschließend alle Stoffe zu meiden, auf die Sie allergisch reagieren. Das heißt, Sie sollten künftig beim Kauf aller Kosmetika und Waschmittel die Inhaltsstoffe überprüfen. Wenn der Hautarzt es für ratsam hält, können Sie mit einer Kortisoncreme für ein schnelleres Abklingen des allergischen Kontaktekzems sorgen. Als Allergiker können Sie zusätzlich aufkeimende Allergien meiden, indem Sie auf jegliche Duftstoffe, Konservierungsstoffe und andere Allergene verzichten, die erneut Symptome hervorrufen könnten.
Entsprechende Waschmittel und Kosmetikprodukte sind meist für Allergiker ausgezeichnet und beschränken sich in den Inhaltsstoffen auf das Notwendigste, um die Wahrscheinlichkeit möglicher Reaktionen zu minimieren. Um Ihre Haut aktiv zu unterstützen, sollten Sie die geschädigten Areale zudem mit einer passenden Creme pflegen, die extra auf sensible Haut abgestimmt wurde. Dazu gehört die Hautpflegeserie EAU THERMALE AVÈNE mit der Creme und Reinigungslotion für überempfindliche Haut und die Emulsion, Creme und Reinigungsmilch Tolérance Extrême.
 

Häufig gestellte Fragen

Welche Creme kann man bei einer Kontaktallergie verwenden?

Für die akute Behandlung eignet sich häufig eine Kortison-Creme. Ansonsten sollten Sie spezielle Kosmetika für allergische und sensible Haut nutzen, die keine Ihrer Allergene enthält, möglichst ohne Duftstoffe, Konservierungsstoffe oder andere Mittel, die eine weitere Reaktion provozieren können. Produkte der Pflegeserie EAU THERMALE AVÈNE sind speziell auf empfindliche Hauttypen abgestimmt.

 

Wie lange dauert eine Kontaktallergie?

Ein allergisches Kontaktekzem entsteht meist erst um die zwölf Stunden bis mehrere Tage nach Kontakt mit dem Mittel, auf dass Sie allergisch reagieren. Sobald Sie das betreffende Allergen meiden und das Kontaktekzem behandeln, klingt es genau wie eventuell andere Symptome je nach Schweregrad relativ zügig ab.
 


 

Was kann man gegen eine Kontaktallergie (im Gesicht) tun?

Ein allergisches Kontaktekzem im Gesicht gehört vermutlich zu der unangenehmsten Art der Kontaktallergie, da für jedermann sichtbar. Auch hier gilt es möglichst schnell die Ursache zu finden und den Auslöser zu meiden. Um die Symptome möglichst schnell zu lindern, kann eine kortisonhaltige Salbe helfen und für die Dauer des Abklingens ein Make-up speziell für allergische Hauttypen.
 

Wie handeln bei Verdacht auf eine Kontaktallergie?

Zeigen sich Symptome einer Allergie, beziehungsweise ein Kontaktekzem, sollten Sie zügig einen Dermatologen aufsuchen. Prüfen Sie, ob ein Wechsel des Waschmittels, neue Duftstoffe oder andere Änderungen im Alltagsleben die allergische Reaktion ausgelöst haben können. Nachdem der Hautarzt mittels Tests die verantwortlichen Inhaltsstoffe oder Produkte identifiziert hat, gilt es diese zu meiden und eine Behandlung der sensiblen, empfindlichen Haut mit Pflegeprodukten für empfindliche Haut, beziehungsweise Allergiker zu beginnen.
 

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