30/03/2020 -

Warum wir schwitzen

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Warum wir schwitzen | Eau Thermale Avène

Foto: Getty Images_Frederic Cirou




Ob bei Hitze, Sport oder aus Nervosität: Wenn unsere Körpertemperatur steigt, brechen wir unweigerlich in Schweiß aus. Den meisten ist das unangenehm, da die Körperflüssigkeit für unschöne nasse Flecken und störenden Geruch sorgen kann. Doch Schwitzen ist nicht nur ein normaler Prozess, er ist auch sehr wichtig für unseren Körper.
 


Wenn die Körpertemperatur steigt, heißt das oberste Gebot für unsere Organe: cool bleiben. Unsere Nervenzellen senden ein Alarmsignal ans Gehirn, das wiederum die rund zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen – die Klimaanlage unseres Körpers – aktiviert. Durch die Hautporen dringt der Schweiß dann an die Oberfläche, wo er verdunstet und die Haut abkühlt. Doch selbst bei Ruhe und gleichmäßigem Klima sondern wir täglich bis zu einen Liter Flüssigkeit ab, um die Haut mit einem Säureschutzmantel zu umgeben und schädliche Keime fernzuhalten – aber auch, um Giftstoffe aus dem Inneren unseres Körpers nach draußen zu transportieren. Würden wir nicht schwitzen, würde unsere Haut austrocknen und Krankheitserreger könnten leicht eindringen. Kurzum: Ohne Schweiß würden wir ziemlich alt aussehen.
 

Was hilft gegen unangenehmen Geruch?
Schweiß, das ist zu 99 Prozent geruchloses Wasser. Nur ein halbes Prozent besteht aus Salz und der Rest aus Milchsäure, Harnstoff, Aminosäuren, Eiweiß, Fett und Zucker. Erst wenn diese Stoffe mit Bakterien auf unserer Haut reagieren, kann das unangenehm riechen. Schweiß muss also eine gewisse Zeit auf der Haut bleiben, bis er zu müffeln beginnt. Der Klassiker gegen Schweißgeruch sind Deos und Antitranspirante. Während Erstere die Anzahl der Bakterien meist mit Alkohol bekämpfen und den Geruch mit Duftstoffen überdecken, enthalten Antitranspirante Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen verschließen. Diese Produkte stehen jedoch seit einigen Jahren in der Kritik. Experten raten daher, Deos ohne Aluminiumsalze zu nutzen. Hiervon gibt es mittlerweile zahlreiche Alternativen, die trotzdem zuverlässig schützen, wie beispielsweise das neue pflegende BODY Deodorant von Avène, das einen verlässlichen 24-Stunden-Schutz bietet, ganz ohne Alkohol und Aluminiumsalze.
 

Schwitzen Männer mehr als Frauen?
Laut einer 2017 veröffentlichten Studie in der Fachzeitschrift „Experimental Physiology“ ist nicht das Geschlecht, sondern die Körpergröße ausschlaggebend für die Schweißtreiberei. Egal, ob Mann oder Frau: Größere Menschen schwitzen mehr als kleinere.
 
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Schweißflecken ade!
Gerade wenn wir bei einem Treffen eine gute Figur machen wollen, sind wir besonders nervös. Die Folge: unangenehme Schweißflecken unter den Achseln. Wenn Sie verhindern wollen, dass Ihr Gegenüber die Flecken sieht, setzen Sie lieber auf helle Farben, auffällige Muster oder schwarze Kleidung.

Eine Möglichkeit, um Schweißflecken zu vermeiden, sind Achselpads, die unter der Kleidung getragen werden können. Sie fallen nicht auf und absorbieren den Schweiß, bevor er auf das Oberteil übergeht.
Wer weiße T-Shirts trägt, kennt vermutlich das Problem: Mit der Zeit entstehen im Achselbereich oftmals gelbe Flecken im Stoff, die durch normales Waschen nicht wegzubekommen sind. Schuld daran sind Antitranspirante, denn mit der Zeit entwickeln sich aus Aluminiumrückständen und Schweiß die gelben Flecken. Doch Ihr T-Shirt ist zu retten: Einfach für vier Stunden in warmem Wasser mit ein paar Teelöffeln Zitronensäure einweichen und anschließend, ohne es zu trocknen, in der normalen Wäsche waschen. Achtung: Niemals bei empfindlichen Stoffen anwenden!
 
Das kann außerdem helfen:
- Tragen Sie luftige Kleidung, am besten aus Leinen oder Baumwolle. Synthetikfasern sind nicht atmungsaktiv und speichern Bakterien daher besonders gut.
- Wer viel schwitzt, sollte die Achselhaare rasieren. Denn dort fühlen sich Bakterien besonders wohl.
- Salbei hilft gegen übermäßige Schweißproduktion. Trinken Sie täglich bis zu einen Liter Salbeitee.
- Treiben Sie konsequent Sport. Das ist nicht nur gesund, sondern hilft auch gegen übermäßiges Schwitzen.
- Durch regelmäßige Saunagänge trainiert der Körper seine Schweißdrüsen und lernt, sie besser zu kontrollieren.
- Vermeiden Sie Nikotin, Alkohol und den übermäßigen Konsum von anregenden Getränken wie Kaffee oder Schwarztee.
 

Wenn Schwitzen krankhaft wird: Ein Experte gibt Auskunft
So gut das Schwitzen für unseren Körper ist: Manche Menschen leiden unter einer krankhaften Überfunktion ihrer Schweißdrüsen. „Rund eine Million Deutsche sind von der Krankheit Hyperhidrose, dem sogenannten übermäßigen Schwitzen, betroffen – der Schweiß bricht plötzlich, wie von null auf hundert, aus, auch ohne dass derjenige sich körperlich anstrengt, es heiß ist oder eine andere Ursache für übernormales Schwitzen vorliegt“, erklärt Dr. Christoph Schick vom Deutschen Hyperhidrosezentrum (DHHZ) in München. Wie genau es dazu kommt, ist bislang unbekannt. Mediziner wissen aber, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt und sich die Probleme oftmals bereits in der Kindheit oder Jugend zeigen. Mit fatalen Folgen: Häufig ziehen sich Betroffene mehr und mehr zurück, um Situationen in der Öffentlichkeit zu vermeiden, leiden unter Ängsten und Depressionen.

Doch wie erkenne ich, dass ich an übermäßigem Schwitzen leide? „Ein typisches Symptom ist eine sehr intensive Schweißbildung, die mit normalen Maßnahmen wie Waschen und dem Gebrauch von Deo oder spezieller Kleidung nicht mehr zu kontrollieren ist“, sagt Dr. Schick. „Wenn nass geschwitzt wörtlich zu nehmen ist, also Handflächen, Fußsohlen, Achseln und Stirn bei der kleinsten Aufregung vor Schweiß glitzern oder sogar Tropfen laufen, kann das ebenfalls ein Indiz sein.“

Betroffene sollten mit einem Arzt über ihre Beschwerden sprechen. Denn Hyperhidrose lässt sich mit verschiedenen Therapiemöglichkeiten gut behandeln. Auch Antitranspirante mit Aluminiumchlorid werden zur Behandlung eingesetzt. „Dieses Schwitzen zu vermindern schadet nicht, denn es ist ja eigentlich unsinnig“, erklärt Dr. Schick.
 
Unser Produkttipp bei übermäßigem Schwitzen
Ducray bietet Ihnen mit Hidrosis Control eine medizinisch wirksame, sehr gut verträgliche Lösung bei übermäßigem Schwitzen an. Sowohl der praktische Anti-Transpirant Roll-on als auch die Anti-Transpirant Hand- und Fußcreme helfen verlässlich gegen Schweißbildung, entfernen Gerüche und wirken antibakteriell. Beide Produkte sind frei von Alkohol und Parfum und deswegen besonders gut verträglich.

 

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