24/10/2019 - News

Wenn es spannt und zieht

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Wenn es spannt und zieht | Eau Thermale Avène

Foto: Getty Images



Trockene Haut ist ein lästiges Thema, das viele Betroffene das ganze Jahr über beschäftigt. Im Winter ist allerdings Hochsaison, denn hier werden besonders viele Menschen von spannender, juckender Haut geplagt. Schuld daran ist vor allem der ständige Wechsel zwischen der Kälte im Freien und trockener, warmer Heizungsluft in den Räumen. Das stellt unsere Haut – selbst wenn wir außerhalb des Winters keine Probleme haben – auf eine echte Belastungsprobe. Ein Grund mehr, das Phänomen einmal von allen Seiten zu beleuchten.

Man cremt sich ein und die Haut spannt gleich darauf schon wieder … Oftmals kommen dann auch noch unschöne Rötungen oder raue, schuppige Stellen dazu. Das ist unangenehm und sieht außerdem nicht besonders schmeichelhaft aus. Kennen Sie das Gefühl? Wenn ja, gehören Sie zu den 20 bis 35 Prozent der Menschen in Deutschland, die mit trockener Haut zu kämpfen haben.


Trockene Haut – was bedeutet das eigentlich?

Gehen wir zunächst einmal der Frage nach, was trockene Haut überhaupt ausmacht. Die wichtigste Aufgabe der Haut, unseres flächenmäßig größten Organs, ist der Schutz des Körperinneren vor der Umwelt. Damit diese wichtige Funktion intakt bleibt, braucht die Haut eine Barriere, um sich selbst vor äußeren Einflüssen zu schützen. Deshalb liegt ein Schutzmantel, der hauptsächlich aus Talg gebildet wird, auf ihr. Er verhindert, dass die Haut von innen Feuchtigkeit verliert und von außen Bakterien eindringen können. Bei sinkenden Temperaturen drosseln die Talgdrüsen ihre Produktion, ab minus acht Grad Celsius stellen sie sie sogar ganz ein. Der Schutzmantel wird deshalb dünner beziehungsweise porös und die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit, die sie glatt, prall, rosig und gesund aussehen (und auch so anfühlen) lässt, kann schneller verdunsten. Voilà, so schnell ist die Haut trocken! Dringen dann noch Fremdstoffe ein, kann es zusätzlich zu empfindlichen Reaktionen wie Rötungen und Pickeln kommen. Es gibt einige Stellen, die leider besonders anfällig für Trockenheit sind, wie zum Beispiel Ellenbogen, Oberarme, Schienbeine, Rücken, Wangen, Lippen und die Unterseite der Füße. Ein weiteres Problemkind sind unsere Hände: Sie sind während der kalten Jahreszeit besonders großen Belastungen ausgesetzt. Im Winter ist nämlich Hochsaison für Grippeviren, weshalb wir uns wesentlich öfter die Hände waschen, um zu vermeiden, dass wir krank werden. Doch häufiges Händewaschen trocknet die empfindliche Haut noch mehr aus. Da hilft nur eins: cremen, cremen und nochmals cremen.

Kleiner Tipp: Platzieren Sie an möglichst vielen Orten (Küchenschublade, Schreibtisch, Nachttisch) eine Tube Handcreme!


Achtung!

Trockene Haut bedeutet nicht einen Mangel an Fett, sondern einen Mangel an Feuchtigkeit. Erst diese bedingt das Spannungsgefühl sowie Trockenheits-Fältchen und Co.

 

Die Ursachen

Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut. Es gibt viele verschiedene Ursachen, Schweregrade und Ausprägungen, die es zu unterscheiden gilt, wenn man das Problem richtig behandeln möchte. Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen oftmals eine Anlage dafür mit. Viele verstärken diese Voraussetzungen jedoch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten. Außerdem können äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe (Putzmittel et cetera) verantwortlich für spannende, spröde Haut sein. Von innen heraus wirken sich Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen (zum Beispiel durch eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre) und Stress sowie seelische Belastungen auf den Hautzustand aus. Wussten Sie übrigens, dass wir mit zunehmendem Alter unsere Pflegegewohnheiten umstellen müssen? Denn die Haut ist, je älter sie wird, immer weniger dazu in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern und Fette zu bilden. Trockene Haut kann aber auch Teil einer bestimmten Erkrankung sein. Das können zum einen Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kontaktekzeme, Schuppenflechte oder sogenannte Ichthyosen sein, zum anderen zeigen auch einige Hormon- und Stoffwechselerkrankungen – etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus – diese Symptome.


Gut zuwissen!

Frauen sind wesentlich öfter von trockener Haut betroffen als Männer. Das liegt daran, dass Männerhaut genetisch bedingt mehr Talg produziert und deshalb fettiger ist. Daher wird der Schutzmantel weniger schnell porös als bei Frauen. Diesen Fakt sollte man bei der Auswahl der richtigen Pflege beachten. Viele Marken bieten mittlerweile auch spezielle Pflegeprodukte für Männer an, wie zum Beispiel die MEN-Serie von Avène.

Babys und Kleinkinder haben eine besonders trockene und empfindliche Haut, da ihre Talgdrüsen noch nicht richtig funktionieren und die Hautbarriere noch gar nicht beziehungsweise nur sehr dünn ausgebildet ist. Hier heißt es: nicht zu oft baden und Finger weg von Pflege-Produkten, die Duftstoffe und Alkohol enthalten. Hier eignet sich die Pédiatril-Linie von Avène sehr gut, da sie ganz sanft zur Haut Ihres kleinen Schatzes ist.
 

Was tun?

Sollten Sie an einer Krankheit leiden, bedarf es einer Spezialpflege und einer Therapie durch einen Facharzt. Vielleicht haben Sie aber auch das Gefühl, dass Ihre Hauttrockenheit nicht von einer Krankheit herrührt, sondern durch äußere Einflüsse bedingt sein könnte. Dann können Sie zunächst einmal versuchen, etwas an Ihren Pflegeroutinen und Ihrem Lebenswandel zu ändern, um Ihre Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Generell gilt jedoch: Beobachten Sie die Symptome und Ihren Hautzustand genau. Sollten Probleme wie extreme Trockenheit, Jucken, Schuppen, Rötungen, Quaddeln oder Pusteln selbst nach ein bis vier Wochen nicht besser werden, suchen Sie bitte einen Dermatologen auf. Dieser kann Sie fachgerecht beraten und behandeln.


Trockene Haut: Dos and Don’ts

 
Dos
  • Stellen Sie zu Hause und an Ihrem Arbeitsplatz Grünpflanzen auf. Besonders gut eignen sich Grünlilien, Zimmerlinden, Zyperngras und Papyrus – sie geben rund 98 Prozent des aufgenommenen Wassers wieder an ihre Umgebung ab. Ein ökologischer Luftbefeuchter sozusagen.
  • Regelmäßiges Lüften ist im Winter Pflicht, so wird verhindert, dass die Luft in den Räumen zu trocken wird.
  • Im Winter schwitzen wir naturgemäß weniger – vielleicht können Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, nicht mehr täglich, sondern nur noch jeden zweiten Tag zu duschen.
  • Duschen Sie nur kurz lauwarm und verwenden Sie rückfettende Duschgele oder -öle. Das schont die Haut und verhindert, dass ihr Schutzmantel zu sehr strapaziert wird.
  • Nach dem Duschen und Baden Gesicht und Körper immer gut eincremen.
  • Um den Teint zu schützen, sollten Sie das Gesicht mit einer milden Reinigungslotion sanft reinigen.
  • Einen spröden Teint können Sie auch von innen aufpäppeln – mit Omega-Fettsäuren, die beispielsweise in Lachs, Hering, Makrele oder in Leinsamen und Walnussöl enthalten sind.
  • Denken Sie auch daran, den Körper von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Trinken Sie täglich zwei Liter Wasser oder ungesüßen Kräutertee.
 
Don’ts
  • Reduzieren Sie die Häufigkeit von Peelings in den Wintermonaten und verwenden Sie eine milde Variante, wie etwa das Milde Peeling-Gel von Avène.
  • Auch heiße Vollbäder entziehen der Haut Fett und Feuchtigkeit – deshalb gilt auch hier das Motto: Alles in Maßen.
  • Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe strapazieren die Haut. Achten Sie also darauf, dass Ihre Pflegeprodukte frei davon sind.
  • Alkohol bedingt, dass wir stärker schwitzen. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Haut viel Feuchtigkeit verliert. Wie wäre es also ab und zu mal mit einer leckeren hausgemachten Limonade anstatt eines Glases Rotwein?
  • Auch Rauchen trocknet die Haut aus, verursacht deshalb frühzeitig feine Falten und erhöht das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte. Also, Finger weg vom Glimmstängel!
 

Unsere Helfer bei trockener Haut


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BODY Feuchtigkeitsspendender Balsam | Eau Thermale Avène

Für eine zarte, gut gepflegte Haut: BODY Feuchtigkeitsspendender Balsam
 


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XeraCalm A.D Rückfettende Creme | Eau Thermale Avène

Durchbricht den Teufelskreis aus Symptomen wie Jucken und Kratzen bei Neurodermitis: Xera Calm A.D
 



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TriXéra NUTRITION Reichhaltige Pflegemilch | Eau Thermale Avène

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